Brettspiel zum Thema Klimawandel
Zur Veranschaulichung der Klimaveränderung der Welt haben die Münchener Rück und das European Climate Forum (ECF) ein Klima-Brettspiel herausgebracht. Bei dem Spiel mit dem Namen "Winds of Change" stehen zwei bis vier Spieler vor der Herausforderung, mit Risiken, die mit dem Klimawandel verbunden sind, umzugehen und die globale Erwärmung in tolerierbaren Grenzen zu halten.
24.05.2005
Das Klimaspiel wurde so konzipiert, dass
komplexe Aspekte des Klimawandels in spielerischer Art und Weise vermittelt
werden, berichtet das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. "Winds of
Change" ist so gestaltet, dass wesentliche Aspekte des Klimawandels und
Risikomanagements leicht verständlich angesprochen werden. Um das Spiel zu gewinnen,
ist es etwa notwendig, die globale Erwärmung unter zwei Grad zu halten. Für
eine begrenzte Zeitspanne kann die Temperaturerhöhung auch über diesen zwei
Grad Schwellenwert liegen. Dies bringt aber erhebliche Risiken mit sich.
Emissionszertifikate dienen als Werkzeug, um substanzielle Emissionsreduktionen
ökonomisch sinnvoll zu erreichen. Um Städte "grüner" bauen zu können,
muss ein Spieler in technologisches Know-how investieren. Je mehr Know-how ein
Spieler besitzt, desto höher ist das Einkommen seiner grünen Städte. Möglich
ist auch der Abschluss von Versicherungen, um sich vor materiellen Schäden des
Klimawandels zu schützen. Die Spieler können ihr Know-how nutzen, um CO2
einzufangen und einzulagern, wie dies vielleicht in der Zukunft einmal möglich
sein wird.
"Winds of Change" ist bereits das dritte Klimaspiel, das vom ECF und
dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) entwickelt wurde. Das
Spielkonzept beruht auf der Expertise verschiedener Disziplinen, die
spielerischen Elemente des Spiels sind jedoch stark ausgeprägt.
Quelle: pte
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