Wetterbericht für den Ozean
Ein Tankerunglück in der Ostsee wäre eine Katastrophe für die Ökosysteme im Wasser und an Land. Zu einer Katastrophe muss es möglicherweise gar nicht erst kommen - wenn sich frühzeitig vorhersagen ließe, wohin Strömung und Wind das ausgelaufene Öl treiben. In Zukunft soll es solche Vorhersagen geben.
30.11.2004
Die für die Modellrechnungen benötigten physikalischen, chemischen und biologischen Daten sollen in unterschiedlicher Weise gewonnen werden. Für die Beobachtungen direkt im Ozean ist ein Teilprojekt von MERSEA zuständig, das einen Etat von 5 Millionen Euro hat und von Professor Uwe Send vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) koordiniert wird. Vom 19. bis zum 21. September haben die Teilnehmer des Teilprojekts im IFM-GEOMAR den Einsatz der verschiedenen Messgeräte und die Steuerung der Datenströme geplant. Letzteres ist besonders kompliziert, da die verschiedenen Daten täglich per Satellitenübertragung aus der Tiefe der Ozeane an Land gefunkt und innerhalb eines Tages für die Modelle aufbereitet werden sollen. Mit den Ergebnissen der Tagung steht einer Umsetzung ab dem kommenden Jahr nun nichts mehr im Wege.
Quelle: UD
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