Aufwendige Sanierungsmaßnahmen lohnen sich oft nicht
Oft lohnt es sich nicht, Immobilien vor dem Verkauf energetisch zu sanieren. Diese Ansicht vertreten immer mehr Immobilienprofis, so das Ergebnis der repräsentativen Studie Marktmonitor Immobilien 2013 von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. 18 Prozent der befragten Makler raten Eigentümern daher vor einem Immobilienverkauf nicht zu Sanierungsmaßnahmen. Das sind doppelt so viele wie noch im Vorjahr.
25.07.2013
Brennwertheizung zahlt sich schneller aus
Eine Ausnahme gibt es allerdings: Brennwertheizungen werden von so vielen Maklern empfohlen, wie noch nie. 51 Prozent raten zu dieser Sanierungsmaßnahme, vor zwei Jahren waren es 46 Prozent. Brennwertheizungen sind im Gegensatz zu anderen Sanierungsmaßnahmen relativ günstig, lassen sich ohne großen Aufwand einbauen und zahlen sich dadurch schneller aus.
Die Ergebnisse der Studie im Überblick:
Zu welchen Investitionen würden Sie Eigentürmern von Bestandsimmobilien in Hinblick auf einen zukünftigen Verkauf raten? (Mehrfachnennung möglich)
- Dachdämmung: 66 Prozent 2013 / 80 Prozent 2012
- Wärmeschutzverglasung: 55 Prozent 2013 / 66 Prozent 2012
- Fassadendämmung: 40 Prozent 2013 / 60 Prozent 2012
- Brennwertheizung: 51 Prozent 2013 / 49 Prozent 2012
- Kellerdämmung: 32 Prozent 2013 / 35 Prozent 2012
- Solarthermie: 22 Prozent 2013 / 28 Prozent 2012
- Photovoltaik: 11 Prozent 2013 / 12 Prozent 2012
- Erdwärmheizung: 8 Prozent 2013 / 6 Prozent 2012
- Keine dieser Maßnahmen: 18 Prozent 2013 / 9 Prozent 2012
- Keine Angaben: 2 Prozent 2013 / 2 Prozent 2012
Quelle: UD / na
Redaktioneller Hinweis zur Transparenz: In unserer redaktionellen Arbeit nutzen wir KI-gestützte Werkzeuge – unter anderem für Recherche, Texterstellung, Lektorat, SEO-Optimierung, Zusammenfassungen, Übersetzungen und Social-Media-Beiträge. Die redaktionelle Verantwortung für alle Inhalte liegt bei UmweltDialog. Bei eingereichten Gastbeiträgen kann KI ebenfalls zum Einsatz gekommen sein.