Indien lässt Solar-Potenzial ungenutzt
Erneuerbare Energien, vor allem Solarstrom, könnten in Indien weitaus effizienter zum Einsatz gebracht werden. Dennoch werden derzeit nur 0,5 Prozent des gesamten Energieverbrauchs des Subkontinents durch Solarenergie gedeckt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Investoren von regenerativen Energiequellen mit einer schwachen Währung zu kämpfen haben. Dadurch wird der Import der dafür benötigten technischen Ausstattung erschwert, wie Bloomberg Businessweek berichtet.
30.08.2012
Andererseits weisen Fortschritte wie der vierfache Leistungsanstieg der Solarenergie Ende 2011 auf die Bemühungen der indischen Regierung hin, das Energiekonzept langfristig umzustellen. Mit einer Leistung der erneuerbaren Energien von 14,3 Gigawatt ist es der Regierung sogar gelungen, ihre geplanten Ziele zu übertreffen. Die Investitionen in regenerative Energien stiegen 2011 sogar um 62 Prozent. Um diese Investitionen zu fördern, hat die Politik veranlasst, dass Unternehmen Kredite für erneuerbare Energiequellen anbieten.
Dennoch haben Erzeuger von Solar- und Windenergie keine andere Wahl, als ihre Vormacht an staatliche Einrichtungen zu verkaufen, da sie unter finanziellen Schwierigkeiten leiden, sagt Ashish Sethia, Leiter von Bloomberg New Energy Finance. Zudem würden Banken sich weigern, derartige Projekte zu finanzieren.
Vorbild Europakonzept für Erneuerbare
Laut Hans Kronberger, Präsident von Photovoltaic Austria, ist es Europa im Zuge des 2001 entstandenen Europakonzepts für erneuerbare Energien gelungen, die für 2010 vorgesehenen Werte der regenerativen Energien zu verzehnfachen. Im Gespräch weist der Experte darauf hin, dass In Bezug auf den Einsatz erneuerbarer Emergien Deutschland und Italien Vorreiterrollen spielen. Angesichts dieser Lage bleibe zu hoffen, dass auch Indiens Regierung dem Beispiel folgt und die Förderung grüner Energie weiter unterstützt.
Quelle: UD / pte
Redaktioneller Hinweis zur Transparenz: In unserer redaktionellen Arbeit nutzen wir KI-gestützte Werkzeuge – unter anderem für Recherche, Texterstellung, Lektorat, SEO-Optimierung, Zusammenfassungen, Übersetzungen und Social-Media-Beiträge. Die redaktionelle Verantwortung für alle Inhalte liegt bei UmweltDialog. Bei eingereichten Gastbeiträgen kann KI ebenfalls zum Einsatz gekommen sein.