E.ON strebt CO2-freie Stromerzeugung an
Der europäische Energieriese E.ON will seinen Anteil an Erneuerbaren Energien bis 2030 auf 24 Prozent ausbauen. Bei technologischer Verfügbarkeit sollen zudem ab 2020 neue Kohlekraftwerke nur noch CO2-frei sein. Zugleich pocht der Konzern weiter darauf, dass Kernenergie für CO2-freie und sichere Stromerzeugung wertvoll sei.
09.04.2008
„Atomkraft ist Realismus“
Gerade das zwinge aber zu Realismus, führte der E.ON-Chef weiter aus. Der Anteil Erneuerbarer Energien soll nach dem Willen der EU-Kommission und der Bundesregierung in den nächsten Jahren erheblich ausgebaut werden, in Deutschland bis 2020 auf einen Anteil von 25-30 Prozent. Bernotat: „Das heißt aber auch, dass wir 70-75 Prozent aus nicht-regenerativen Quellen gewinnen müssen. So schön für uns alle die Vorstellung auch ist, eines Tages alleine auf Erneuerbare Energien setzen zu können, wir müssen mit Blick auf die nächsten Jahre uns auch permanent fragen, wie wir unsere Energieversorgung weiterhin sichern wollen. Wir werden noch auf Jahrzehnte einen ausgewogenen Energiemix brauchen, bei dem Kernkraft, Kohle und Gas eine wichtige Rolle spielen.“
Quelle: UD
Redaktioneller Hinweis zur Transparenz: In unserer redaktionellen Arbeit nutzen wir KI-gestützte Werkzeuge – unter anderem für Recherche, Texterstellung, Lektorat, SEO-Optimierung, Zusammenfassungen, Übersetzungen und Social-Media-Beiträge. Die redaktionelle Verantwortung für alle Inhalte liegt bei UmweltDialog. Bei eingereichten Gastbeiträgen kann KI ebenfalls zum Einsatz gekommen sein.