REN-Branche will 200 Mrd. Euro investieren - Bis zu 370.000 neue Jobs in Aussicht
Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien wollen in den nächsten 15 Jahren in Deutschland 200 Milliarden Euro investieren. Das kündigte die Branche im Beisein von UN-Generaldirektor Klaus Töpfer und Bundesumweltminister Jürgen Trittin in Essen an. Bis heute habe die Branche bereits 130.000 Arbeitsplätze geschaffen. Im Jahr 2020 sollen es mehr als eine halbe Million sein.
06.04.2005
Gemeinsam erklärten Vertreter von Windenergie, Wasserkraft, Solarenergie, Bioenergie und Erdwärme, bis zum Zieljahr 2020 mehr als zwanzig Prozent des deutschen Bedarfes an Strom, Wärme und Kraftstoffen zu decken. Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie: "Die Branche der Erneuerbaren Energien hat begonnen, eines der größten Investitionspakete in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland umzusetzen. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien werden zukunftsfähige Jobs geschaffen, Milliardenkosten für Energieimporte eingespart und Schäden an Mensch und Umwelt vermieden. Auch das Ziel, bis 2020 die nationalen CO2-Emissionen um 40 Prozent zu senken, ist mit dem weiteren kräftigen Ausbau der Erneuerbaren Energien problemlos erreichbar."
Die Unterzeichung der Branchenziele in der Essener Zeche Zollverein war Höhepunkt der Auftaktveranstaltung zur bundesweiten Kampagne "Deutschland hat unendlich viel Energie". In einer auf drei Jahre angelegten Informationskampagne will die Erneuerbare-Energien-Branche überparteilich über Hintergründe und Zukunftsperspektiven informieren. Schirmherr der Kampagne ist Prof. Klaus Töpfer. Träger sind die Verbände und Unternehmen der Erneuerbaren Energien. Bundesumweltministerium und Bundesverbraucherschutzministerium unterstützen die Kampagne. Trittin: „Die deutschen Unternehmen haben gerade in der Wind-- und Solarbranche eine internationale Spitzenposition in der Technologieentwicklung erreicht. Ein höherer Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix hilft dem Klimaschutz und schafft Arbeitsplätze.“
Quelle: UD
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