Wasserstoff-Industrie soll auf erneuerbare Energien setzen
„Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft. Eine wasserstoffbasierte Energiewirtschaft muss sich auf erneuerbare Energien stützen“, das betonte Margareta Wolf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, zur Eröffnung der Wasserstoff-Messe „H2EXPO“ in Hamburg.
16.09.2004
Wasserstoff ist nicht wie fossile Brennstoffe oder erneuerbare Energien als Primärenergieträger verfügbar. Er muss erst erzeugt werden und ist somit nur ein sogenannter „Sekundärenergieträger“. Für die Klimabilanz einer zukünftigen Wasserstoffwirtschaft wird es von entscheidender Bedeutung sein, wie das Gas produziert wird. „Wenn Wasserstoff mit Hilfe von erneuerbaren Energien erzeugt wird, kann Wasserstoff zu einer tragenden Säule einer nachhaltigen Energieversorgung werden.“, betonte Wolf. Dann biete sich die „Speicherung“ der Überschussenergie als Wasserstoff an und das Wasserstoff-Zeitalter beginne, so Wolf.
Bis dahin setzt die Bundesregierung auf die Nutzung von Erdgas als Brückentechnologie, gerade auch für den Antrieb von Fahrzeugen oder zum Betrieb von stationären Brennstoffzellen. Steht Wasserstoff aus erneuerbaren Energien dann später hinreichend zur Verfügung, kann die vorhandene Infrastruktur auch dafür genutzt werden. Das gilt sowohl im stationären als auch im mobilen Bereich.
Quelle: UD
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