Neue Ölkrise unausweichlich?
Der Welt steht eine neue Ölkrise bevor. Bereits in etwa zehn Jahren wird nach Ansicht vieler Wissenschaftler die Ölförderung weltweit ihren Höhepunkt überschritten haben. Der Ölpreis wird erheblich steigen - mit gravierenden Folgen für die Weltwirtschaft. Das berichtet das Wissensmagazin NATIONAL GEOGRAPHIC in der Juni-Ausgabe (EVT 24.5.2004).
01.06.2004
Heute verbraucht die Welt täglich fast 80 Millionen Barrel Öl, Tendenz steigend. In den USA, wo das Benzin an manchen Orten weniger als eine Flasche Wasser kostet, soll der Erdölverbrauch in den nächsten 20 Jahren um fast 50 Prozent zunehmen. Die dort beliebten Geländewagen und Minivans mit ihrem hohen Treibstoffverbrauch sind nur eine von vielen Ursachen für den hohen Konsum. Denn das Erdöl wird nicht nur für Kraftstoffe gebraucht, sondern auch zum Beispiel für die Kunstfasern von Kleidung und für alle Plastikprodukte.
Aber es gibt Alternativen zur Ölkrise. Eine günstige und unbegrenzte Energiequelle ist die Sonne. Zur Zeit decken erneuerbare Energien weltweit etwa 14 Prozent des Bedarfs. Nach einer Berechnung des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderung (WBGU) könnte ihr Anteil bis zum Jahr 2050 auf 50 Prozent steigen, wenn umweltverträgliche Energien stärker gefördert würden. Und im Jahr 2100 - wenn sich der Energieverbauch vervierfacht haben wird - werden die schmutzigen Energieträger Öl, Kohle und Gas nach Ansicht des WBGU im Vergleich zur Sonne kaum noch eine Rolle spielen.
Quelle: UD
Redaktioneller Hinweis zur Transparenz: In unserer redaktionellen Arbeit nutzen wir KI-gestützte Werkzeuge – unter anderem für Recherche, Texterstellung, Lektorat, SEO-Optimierung, Zusammenfassungen, Übersetzungen und Social-Media-Beiträge. Die redaktionelle Verantwortung für alle Inhalte liegt bei UmweltDialog. Bei eingereichten Gastbeiträgen kann KI ebenfalls zum Einsatz gekommen sein.