Dürre: Brasilien ruft Notstand aus
Die Dürreperiode im Amazonas hat nun das brasilianische Militär auf den Plan gerufen: Zehntausende Menschen werden nun von den Streitkräften mit Medikamenten, Nahrungsmittel und auch mit Trinkwasser versorgt, da die Wasserwege ausgetrocknet sind. Nach Augenzeugenberichten sind zahlreiche Flüsse und Seen komplett ausgetrocknet und haben Kilometer von Sand und Schlamm zurückgelassen, wie das brasilianische Geological Service berichtet.
27.10.2005
Betroffen von der Dürre sind alle 61 Städte im Staat Amazonas und in weiterer Folge werden es auch alle Städte sein, die Trinkwasser aus dem Flusssystem beziehen. Die Luftstreitkräfte haben Chemikalien zur Wasseraufbereitung geliefert, da tote Fische das Wasser verunreinigt haben. Nach Augenzeugenberichten verrotten Millionen von Fischen in der Hitze. Größere Schiffe sind im größten Flusssystem der Erde gestrandet. Die Trockenperiode ist die schlimmste in Brasilien seit 60 Jahren.
Quelle: pte
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