Globale Zerstörung der fließenden Binnengewässer dramatisch
Von den großen Strömen der Erde sind mehr als die Hälfte in Dämme gezwungen und fließt nicht mehr. Ein Forscherteam der schwedischen Universität von Umea hat die großen Flüsse genau untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass die Folgen des Dammbaus massive Auswirkungen auf die Umwelt haben, denn Fließgeschwindigkeit und Bodenerosion hängen damit zusammen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.
29.04.2005
Nach Nilssons Angaben sind insbesondere für Südasien und Südamerika gewaltige Staudämmprojekte vorgesehen. Alleine am Yangtse-Fluss in China sind neben dem umstrittenen Drei-Schluchten-Projekt (Bild) 49 weitere Dämme geplant. "Wenn Menschen das globale Bild der zerstörten Flusslandschaften sehen, agieren sie anders", so der Experte. Echte natürliche Flussläufe werden immer seltener. Die Wissenschaftler hoffen, dass insbesondere bei den geplanten aber heftig umstrittenen Großprojekten ein Umdenken einsetzt. Auch der britische Wissenschaftler Mike Dunbar vom Centre for Ecology and Hydrology in Wallingford hofft, dass die Forschungsergebnisse wie ein Weckruf wirken.
Quelle: pte
Redaktioneller Hinweis zur Transparenz: In unserer redaktionellen Arbeit nutzen wir KI-gestützte Werkzeuge – unter anderem für Recherche, Texterstellung, Lektorat, SEO-Optimierung, Zusammenfassungen, Übersetzungen und Social-Media-Beiträge. Die redaktionelle Verantwortung für alle Inhalte liegt bei UmweltDialog. Bei eingereichten Gastbeiträgen kann KI ebenfalls zum Einsatz gekommen sein.