ALARM will Risiken für die Natur bewerten
Nicht nur der Name des Projektes setzt ein Achtungszeichen, sondern auch das, was sich dahinter verbirgt: mit 26 Millionen Euro Finanzvolumen und 53 vornehmlich europäischen Projektpartnern startete Anfang März das bislang größte Forschungsprojekt der EU im Bereich "Biodiversität".
15.04.2004
Vorerst geht es darum, die einzelnen Partner in den vier Themenbereichen sektoral zusammenzubringen. Das bedeutet, bisherige Forschungsarbeiten abzugleichen, sich auf die Anwendung bestimmter Methoden zu verständigen, konkrete Untersuchungsgebiete auszuwählen und thematische Schwerpunkte zu setzen. Dr. Josef Settele vom Department Biozoenoseforschung des UFZ in Halle, der Initiator und Koordinator des Projektes geht davon aus, dass allein dieser Integrationsprozess innerhalb der vier Schwerpunkte mehr als ein Jahr in Anspruch nehmen wird. Erst danach ist eine Verschneidung der Themen untereinander möglich und sinnvoll.
Quelle: UD
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