Volkswagen und das Regenwaldhaus
Er sieht aus wie ein riesiges Ufo - der Dom des Regenwaldhauses. Die Kuppel ragt über 16 Meter in den Himmel und hat einen Durchmesser von 38 Meter. Die Hülle des Bauwerks besteht aus einem durchsichtigen Kunststoff. Die Pflanzen, die hier wachsen, benötigen viel Licht, Wärme und Feuchtigkeit. Volkswagen beteiligt sich als Hauptsponsor an der Finanzierung mit 13 Mio. Euro.
23.01.2004
Lernen von der Natur
"Wir möchten deutlich machen, dass die Natur mit ihren bewährten Baumustern in vielen Bereichen Vorbild moderner Technik ist." So begründet Wolfgang Müller-Pietralla, einer der Projektmanager bei Volkswagen, das Engagement des Unternehmens.
Besuchern wird ein spannender Einblick in die Zusammenhänge des bedrohten Bergregenwalds gegeben. Auf die üblichen Schautafeln wurde verzichtet. Mit Filmen, interaktiven Elementen und verschiedenen Ausstellungen werden die Informationen auf unterhaltsame Weise vermittelt. Doch nicht nur der Besucher lernt von der Natur. Auch die Wissenschaft profitiert von den Tricks vieler Pflanzen und Tiere. Bionik, eine Wissenschaft, die Biologie und Technik verbindet, wird im Regenwaldhaus vorgestellt. Von den Ergebnissen dieser Forschungen profitiert auch Volkswagen. Eine Dauerausstellung von Volkswagen zeigt die eindrucksvollen Ergebnisse dieser jungen Wissenschaft. Daneben wird durch das Regenwaldhaus auch direkt geholfen. Mit jeder verkauften Eintrittskarte werden 50 Cent für den Erhalt des bedrohten Lebensraums gespendet.
Die Stiftung Omaere betreibt im ecuadorianischen Amazonasgebiet einen ethno-botanischen Garten. Vor Ort wird das Wissen der Indios erforscht. Sie kennen all die verschiedenartigen Wirkungen und Verwendungsweisen der tropischen Pflanzen. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, den Tropenwald vor weiterem Abholzen zu retten. Es werden Wiederaufforstungsprojekte geplant und Fortbildungsveranstaltungen für die Bevölkerung angeboten. Die dazu nötige finanzielle Unterstützung wird durch die Spenden der Besucher des Regenwaldhauses möglich.
Quelle: UD
Redaktioneller Hinweis zur Transparenz: In unserer redaktionellen Arbeit nutzen wir KI-gestützte Werkzeuge – unter anderem für Recherche, Texterstellung, Lektorat, SEO-Optimierung, Zusammenfassungen, Übersetzungen und Social-Media-Beiträge. Die redaktionelle Verantwortung für alle Inhalte liegt bei UmweltDialog. Bei eingereichten Gastbeiträgen kann KI ebenfalls zum Einsatz gekommen sein.