Walfangverbot bleibt bestehen
Auch in 2002 hat es Japan wieder nicht geschafft, dass internationale Walfangverbot zu kippen oder wenigstens aufzuweichen. Bei der Internationalen Walfangkommission (IWC), die vom 20.-24. Mai in der japanischen Walfängerstadt Shimonoseki stattfand, erlitten die Gastgeber eine Niederlage.
17.12.2002
Der Gegenschlag war groß: Am Widerstand Japans scheiterte am letzten Konferenztag ein neuer Versuch, den von Walfleisch lebenden Naturvölkern eine Ausnahmegenehmigung zu sichern. Wie Spiegel Online berichtet, war bereits am Vortag ein erster Antrag der USA und Russlands abgelehnt worden, der den Eskimos und Makah-Indianern die Jagd von jährlich 60 Grönland- und Gray-Zweizahnwahlen und den Tschukotka in Nordrussland die Tötung von 120 Grauwalen ermöglichen sollte. Letztendlich wurden in einer separaten Abstimmung nur noch begrenzte Fangrechte für die Makah-Indianer gebilligt. Für die Eskimos in Alaska besteht nun Walfangverbot. Ohne neue Fangquoten der IWC müssen die Eskimos Wale entweder illegal jagen, oder die USA aus der Kommission austreten, um ihnen eigene Fangquoten zu geben.
Quelle: UD
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