PERI baut Schulen in Kenia – Bildung mit innovativer Bautechnologie
Der Schalungs- und Gerüstspezialist PERI baut eine weiterführende Schule im Nairobi-Stadtteil Kibera. Es ist bereits das dritte Schulprojekt des Familienunternehmens aus Weißenhorn in Kenia. Das Gebäude entsteht mit dem TwistBlock-System, einer Bautechnologie, die PERI speziell für den Einsatz im Globalen Süden mitentwickelt hat. Projektpartner sind die Global One Foundation und Start Somewhere.
01.07.2026
Am 23. Juni fiel der Startschuss: Mit einer feierlichen Grundsteinlegung begann der Bau einer Secondary School auf dem Global One Campus in Kibera, einem der größten informellen Siedlungsgebiete Nairobis. Das Projekt realisiert PERI gemeinsam mit der Global One Foundation und der Start Somewhere gGmbH. Für das Familienunternehmen mit Sitz in Weißenhorn ist es bereits das dritte Schulbauprojekt in der kenianischen Hauptstadt.
Die Vorgeschichte zeigt, wie schnell aus einem Pilotprojekt ein langfristiges Engagement werden kann. 2024 eröffnete die von PERI finanzierte Global One Primary School auf demselben Campus. Heute besuchen rund 385 Kinder von der Vorschule bis zur sechsten Klasse die Einrichtung. Die hohe Nachfrage nach weiterführenden Bildungsangeboten und die bewährte Zusammenarbeit der Projektpartner gaben den Ausschlag für den nächsten Schritt.
Die neue Schule wird Platz für Schüler der Klassen 10 bis 12 bieten. Das mehrstöckige Gebäude ersetzt veraltete Strukturen und soll sichere, moderne Lernumgebungen schaffen. Geplant sind neben regulären Klassenräumen auch naturwissenschaftliche Labore, ein Computerraum sowie Büros für Lehrkräfte und Verwaltung. Einrichtungen für soziale Dienste und Gesundheitsversorgung ergänzen das Konzept. Eine begehbare Dachterrasse schafft zusätzlichen Raum für pädagogische Aktivitäten und künftige Erweiterungen. Außerhalb der Schulzeiten soll das Gebäude der umliegenden Gemeinde offenstehen – etwa für Erwachsenenbildung und berufliche Qualifizierung.
Gebaut wird mit dem TwistBlock-System, das PERI gezielt für den Einsatz im Globalen Süden mitentwickelt hat. Das Besondere: Die Baukomponenten werden direkt vor Ort hergestellt. Das reduziert Transportaufwände, schafft lokale Arbeitsplätze und stärkt die regionale Wirtschaft. Damit verbindet das Projekt innovative Bautechnik mit unmittelbarem sozialem Nutzen.
Die Rollenverteilung unter den Partnern ist klar definiert. Die Global One Foundation verantwortet Projektplanung, Betrieb und das pädagogische Konzept. PERI steuert neben der finanziellen Förderung vor allem Know-how in Schalungs- und Bautechnologie bei.
„Bildung schafft Zukunftschancen. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir Lernorte etablieren, die Kindern und Jugendlichen dauerhafte Perspektiven eröffnen. Dass wir unsere Erfahrung im nachhaltigen Bauen einbringen können, macht dieses Projekt für uns besonders bedeutsam", sagte Andreas Mayer, Leiter Corporate Sustainability bei PERI.
Die Fertigstellung der neuen Schule ist bis Ende 2026 geplant. Mit ihrer Eröffnung wird das Bildungsangebot auf dem Global One Campus deutlich erweitert – und jungen Menschen in Kibera der Zugang zu sicheren, modernen Lerneinrichtungen ermöglicht.
PERI erzielte 2025 einen Umsatz von 1,862 Milliarden Euro und beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter an über 140 Lagerstandorten in mehr als 60 Ländern. Das Unternehmen zählt zu den weltweit größten Herstellern und Anbietern von Schalungs- und Gerüstsystemen.
Quelle: UD/cp
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