Langjährige Partnerschaft für nachhaltige Schul-IT
Digitale Bildung nachhaltig gestalten und gleichzeitig verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen: Die Schulstiftung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und afb digital education bauen ihre langjährige Zusammenarbeit für eine zukunftsfähige und nachhaltige Schul-IT konsequent weiter aus. Seit 2018 begleitet afb digital education die Stiftung bei der Ausstattung mit IT-Hardware und der Weiterentwicklung ihrer digitalen Infrastruktur. Seit Juli 2026 wird die Zusammenarbeit um die strukturierte Rückführung ausgemusterter IT-Hardware erweitert.
07.08.2026
Ein aktuelles Beispiel für den ganzheitlichen Lifecycle-Ansatz ist die Rückführung ausgedienter IT-Hardware am Evangelischen Lichtenstern-Gymnasium in Sachsenheim, dem Evangelischen Schulzentrum Michelbach, dem Evangelischen Blaulach-Gymnasium in Kusterdingen sowie der Jenaplanschule und dem Firstwald-Gymnasium in Mössingen. Insgesamt werden dabei mehr als 600 IT-Assets an afb digital education zurückgeführt. Die ausgedienten PCs, Laptops, Server und weiteren IT-Geräte haben über Jahre den digitalen Unterricht unterstützt. Anstatt die Hardware als Elektroschrott zu entsorgen, wird sie sicher abgeholt, datenschutzkonform gelöscht, technisch geprüft und – soweit möglich – professionell wiederaufbereitet. So erhalten funktionstüchtige Geräte ein zweites Leben und wertvolle Rohstoffe bleiben länger im Nutzungskreislauf.
Die Rückführung ist Teil einer langfristig angelegten Digitalstrategie der Schulstiftung. Bereits 2018 begann die Zusammenarbeit mit der Ausstattung der Schulstiftung und ihrer Schulen mit professionell wiederaufbereiteter IT-Hardware. Seit 2024 setzt afb digital education zusätzlich die 1-zu-1-Ausstattung der Schulklassen mit neuen Apple iPads und Zubehör um. Inzwischen sind mehr als 800 Geräte bei Schülerinnen und Schülern im Einsatz. Darüber hinaus hat afb digital education die Einführung des Mobile-Device-Management-Systems Relution initiiert und begleitet. Dadurch können die Geräte zentral verwaltet, effizient bereitgestellt und datenschutzkonform im Schulalltag eingesetzt werden.
„Nachhaltigkeit bedeutet für unsere evangelischen Schulen, Verantwortung zu übernehmen – auch dort, wo sie auf den ersten Blick nicht sichtbar ist“, sagt Christian Bornefeld, Leiter IT und Digitalisierung bei der Schulstiftung der Evangelischen Landeskirche, der Trägerin des ELGS. „Digitale Bildung braucht moderne Technik. Gleichzeitig möchten wir sorgsam mit den vorhandenen Ressourcen umgehen. Wenn Geräte weitergenutzt werden können, statt entsorgt zu werden, ist das ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.“
Die professionelle Rücknahme ausgemusterter Hardware bildet den Abschluss eines ganzheitlichen IT-Lebenszyklus. Nach der zertifizierten Datenlöschung werden die Geräte geprüft. Geeignete Hardware wird professionell wiederaufbereitet und erneut eingesetzt. Nicht mehr nutzbare Komponenten werden fachgerecht recycelt. Die Wiederaufbereitung schont nicht nur wertvolle Ressourcen, sondern schafft zugleich einen sozialen Mehrwert. Als Teil von afb social & green IT trägt sie dazu bei, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen und zu sichern.
„Eine nachhaltige IT-Strategie umfasst den gesamten Lebenszyklus der Geräte – von der Ausstattung der Schulen über Rollout und Support bis hin zur sicheren Rücknahme und Wiederverwendung“, sagt Andre Kalnin, verantwortlicher Projektmanager bei afb digital education. „Durch die Wiederaufbereitung werden Ressourcen geschont und gleichzeitig Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen und gesichert. Die Zusammenarbeit mit der Schulstiftung zeigt, wie digitale Bildung, effiziente IT-Prozesse sowie ökologische und soziale Verantwortung erfolgreich miteinander verbunden werden können.“
Die Kooperation zeigt, dass nachhaltige Digitalisierung weit über die Anschaffung neuer Geräte hinausgeht. Erst wenn Planung, Beschaffung, Betrieb und Rückführung gemeinsam gedacht werden, entsteht ein geschlossener IT-Lebenszyklus. So werden Ressourcen geschont, Elektroschrott vermieden und zugleich ökologische, wirtschaftliche sowie soziale Mehrwerte geschaffen.
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