Soziales

261. Jugend forscht: Nachwuchstalente zeigen „Maximale Perspektive“

Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ stellten 92 Nachwuchstalente beim Regionalwettbewerb Mainz-Rheinhessen ihre 53 Forschungsprojekte vor. In den Wettbewerbssparten „Jugend forscht“ für 15- bis 21-Jährige sowie „Jugend forscht junior“ für die Jüngeren bis 14 Jahre präsentierten sie kreative und wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze.

14.04.2026

261. Jugend forscht: Nachwuchstalente zeigen „Maximale Perspektive“

Das Motto „Maximale Perspektive“ spiegelte sich in der Vielfalt und Tiefe der eingereichten Arbeiten eindrucksvoll wider. Die jungen Forschenden bewiesen Neugier, Ausdauer und den Mut, Fragestellungen aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. Ob im Labor, bei Feldversuchen oder in selbst entwickelten technischen Anwendungen – sie zeigten, wie wissenschaftliches Denken dazu beiträgt, komplexe Herausforderungen zu analysieren und innovative Lösungen zu entwickeln. Genau dieser Forschergeist macht „Jugend forscht“ seit Jahrzehnten zu einer wichtigen Plattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Von der Idee zur Auszeichnung

Im Fachgebiet Chemie (Jugend forscht junior) gewann das Geschwisterpaar Estelle und Leo Kersten vom Otto-Schott-Gymnasium Mainz den ersten Platz mit ihrem Projekt „Wie Eichen schwarz werden – auf den Spuren der Mooreiche“.

In systematischen Versuchsreihen untersuchten sie verschiedene Holzarten und entwickelten eigene Minimoore in Einmachgläsern, um den Prozess der Schwarzfärbung experimentell nachzustellen. Ihre sorgfältig dokumentierte Arbeit sowie die gelungene Standgestaltung überzeugten die Jury.

Im Fachgebiet Biologie sicherte sich Maya Sharma vom Max-Planck-Gymnasium Trier den ersten Platz mit ihrem Projekt „Reduzierung mikrobiologischer Oberflächengewässerbelastungen zur Trinkwassergewinnung“.

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Über ein halbes Jahr hinweg nahm sie jede Woche Wasserproben aus der Mosel und leitete sie durch einen selbst entwickelten Filter aus dem Naturstoff Chitosan. Schritt für Schritt verbesserte sie ihren Filter, bis die Bakterien im Wasser fast vollständig entfernt werden konnten. Die Jury bewertete ihre Arbeit als vielversprechenden Ansatz, um verschmutztes Oberflächenwasser künftig effektiver zu reinigen.

Feierliche Preisverleihung bei SCHOTT

Die Preisverleihung fand im Besucher- und Konferenzzentrum von SCHOTT statt. Neben Geld- und Sachpreisen für die Siegerinnen und Sieger verlieh SCHOTT Schul-Sonderpreise in Höhe von jeweils 500 Euro an die Maria Ward-Schule Mainz sowie das Otto-Schott-Gymnasium Mainz für die meisten eingereichten Projekte. Auch die Lehrkräfte mit den meisten betreuten Arbeiten, ebenfalls von diesen Schulen, wurden mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

„Wissenschaft lebt von Neugier und Perspektivwechsel. Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Professionalität und Leidenschaft die Jugendlichen ihre Projekte entwickeln“, sagt Florian Pfaff, Patenbeauftragter und CSR-Manager bei SCHOTT.

Für die Erstplatzierten ist der Regionalwettbewerb nur der Anfang: Sie qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe, die in Ludwigshafen für „Jugend forscht“ sowie in Ingelheim für „Jugend forscht junior“ stattfinden. Dort präsentieren sie ihre Projekte erneut einer Fachjury und messen sich mit den besten Nachwuchsforschenden aus ganz Rheinland-Pfalz. Mit einer erfolgreichen Platzierung besteht anschließend die Chance auf den Einzug in den Bundeswettbewerb.

Quelle: UD/cp
 

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