KfW-Nachhaltigkeitsbericht 2006
Die KfW Bankengruppe legte bislang alle drei Jahre einen Umweltbericht vor. In diesem Jahr erweitert sie nun den Umweltbericht zu einem Nachhaltigkeitsbericht und stellt so ihre Verantwortung in der Gesellschaft umfassender dar. Zielgruppe sind neben all denen, die das Leistungsangebot der Bank nutzen, auch strategischen Partner aus Politik und Wirtschaft sowie Anspruchsgruppen, die die Interessen der Öffentlichkeit vertreten.
16.03.2007
Um das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung nicht aus den Augen zu verlieren, lassen sich die Frankfurter Banker im Arbeitsalltag vom „KfW-Kompass“ leiten: Er fasst die Werte und Visionen zusammen, die als maßgeblich angesehen und die dann in vielen Einzelprojekten konkret umgesetzt werden. Neue, für die gesamte KfW Bankengruppe gültige Umwelt- und Sozialleitsätze regeln zudem die Einhaltung angemessener Standards sowie die systematische Bewertung der ökologischen und sozialen Risiken der Projekte.
Verantwortung braucht Glaubwürdigkeit, betonen Matthäus-Meier und Leinberger: „Weil das so ist, haben wir etwa im betrieblichen Umweltschutz besonders hohe Standards umgesetzt. Dass es uns gelungen ist, die gesamte KfW Bankengruppe ab 2006 CO2-neutral zu stellen, steht exemplarisch dafür.“
Aber nicht nur beim Thema Klimaschutz will man Maßstäbe setzen. Das große Ziel sei es vielmehr, den Nachhaltigkeitsgedanken in allen Kernprozessen der KfW Bankengruppe fest zu verankern. Als einen Schritt in diese Richtung hat man auch die UN „Principles for Responsible Investment“ adaptiert. Künftig sollen daher die eigenen liquiden Mittel gemäß dieses Regelwerkes angelegt werden.
Insgesamt bietet der Nachhaltigkeitsbericht einen umfänglichen Einblick in interne Nachhaltigkeitsprozesse wie etwa Ex-Post-Evaluierungen von Entwicklungsprojekten oder zum Themenfeld Compliance. Darüber hinaus werden wichtige Allianzen und gemeinsame Projekte beschrieben wie etwa „Cotton for Africa“, Kooperationen mit der Weltbank und dem World Watch Institute oder auch nationale Bildungs- und Klimaprogramme.
Quelle: UD
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