Mexiko plant Mega-Investitionen in Infrastruktur
Mexiko geht mit einem milliardenschweren Investitionsprogramm in die Offensive. Staatspräsident Enrique Peña Nieto hat einen "transformativen" Sechs-Jahres-Plan angekündigt, der Investitionen in die gesamte Infrastruktur des Landes vorsieht. Dabei sollen laut Angaben der Financial Times insgesamt 242 Mrd. Euro in die Hand genommen werden. Peña Nieto betont, er wolle damit die Wettbewerbsfähigkeit von exportorientierten Unternehmen verbessern und das Wirtschaftswachstum vorantreiben.
25.07.2013
Davon profitieren sollen in erster Linie der Straßenbau, die Eisenbahn, die Telekommunikationsbranche sowie einige Häfen. Reformen dieser Art könnten nicht verschoben werden, um Mexikos Stellung als wahre Wirtschaftsmacht im 21. Jahrhundert zu festigen, so Peña Nieto. Beobachter rechnen damit, dass die Investitionssumme noch höher ausfallen könnte, wenn das Parlament der geplanten Steuerreform zustimmt.
Konkret stehen der Bau von drei Zugsverbindungen und zwei urbanen Nahverkehrslinien sowie die Schaffung von vier größeren Häfen auf der Agenda. Hinzu kommen zwei neue Satelliten. Die Regierung in Mexiko will der Wirtschaft zu spürbar mehr Wachstum verhelfen. "Die Erfahrung hat in den vergangenen Jahren auch in Brasilien und anderen lateinamerikanischen Ländern gezeigt, dass Maßnahmen bei der Infrastruktur für Wachstum notwendig sind, sonst entstehen Engpässe", so Hähn abschließend.
Quelle: UD / pte
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