Tourismusbranche in der Verantwortung bei Menschenrechten
Zum Start der weltgrößten Tourismusmesse ITB in Berlin fordert Brot für die Welt die Tourismusbranche auf, Ihrer Verantwortung zur Achtung der Menschenrechte nachzukommen. „Der Tourismus kann positive Entwicklungsimpulse setzen. Besonders in armen Ländern geht er aber oftmals einher mit der Verletzung elementarer Menschenrechte“, so Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt.
08.03.2013
Etwa 250 Millionen Menschen arbeiten direkt oder indirekt im Tourismus, annähernd die Hälfte von ihnen im informellen Sektor. Milliarden Menschen kommen mit Tourismus in Berührung, die meisten von ihnen reisen jedoch selbst nicht. „Gerade die Menschen, die nicht vom Tourismus profitieren, leiden besonders unter den Folgen“, erklärt
Monshausen und verweist auf Vertreibungen, Wasserraub, fehlende Mitbestimmung sowie unzureichenden Schutz für Kinder und Minderheiten. „Hier sind neben den Staaten auch die Unternehmen gefordert, die Rechte der Bevölkerung zu achten.“
Erste Reiseveranstalter gehen mit großem Engagement voran und entwickeln eine Menschenrechtsstrategie, die sie konsequent im eigenen Unternehmen und auch entlang der Lieferkette anwenden. Viele Unternehmen zeigen Interesse, menschenrechtliche Verantwortung zu übernehmen. Die Bundesregierung ist gefragt, mit einem Aktionsplan zur Umsetzung der Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte einen verbindlichen Rahmen für Unternehmen zu schaffen.
Quelle: UD / na
Redaktioneller Hinweis zur Transparenz: In unserer redaktionellen Arbeit nutzen wir KI-gestützte Werkzeuge – unter anderem für Recherche, Texterstellung, Lektorat, SEO-Optimierung, Zusammenfassungen, Übersetzungen und Social-Media-Beiträge. Die redaktionelle Verantwortung für alle Inhalte liegt bei UmweltDialog. Bei eingereichten Gastbeiträgen kann KI ebenfalls zum Einsatz gekommen sein.