20 Unterschriften stärken Kinderrechte weltweit
20 Staaten haben nun eine ihrer wichtigsten Unterschriften für Kinderrechte weltweit gegeben: Unter anderem Deutschland, Brasilien und Mali haben als Erste den neuen UN-Vertrag zum Individualbeschwerderecht für Kinder unterzeichnet. „Das ist ein riesiger Schritt für die Umsetzung von Kinderrechten und ein Festtag für uns“, sagt Barbara Dünnweller, Kinderrechts-Expertin der Kindernothilfe.
02.03.2012
Das Ziel sei aber noch nicht erreicht: „Damit der Vertrag in Kraft treten kann, müssen ihn mindestens zehn Staaten ratifizieren; außerdem kommt es darauf an, dass noch viele weitere unterschreiben“, so Dünnweller, „dafür werden wir uns weiterhin mit aller Kraft einsetzen.“ Zusammen mit anderen Nichtregierungsorganisationen plant die Kindernothilfe weitere Kampagnen, um den Prozess voranzutreiben.
Menschenrechtsverträge wie die Frauenrechtskonvention beziehen das Instrument der Individualbeschwerde längst mit ein. Die entsprechenden UN-Ausschüsse können bei Rechtsverletzungen quasi-gerichtliche Entscheidung fällen und somit die Staaten zur Wiedergutmachung und zu Änderungen von Gesetzen zum Schutz der Menschenrechte auffordern.
Quelle: UD / pm
Redaktioneller Hinweis zur Transparenz: In unserer redaktionellen Arbeit nutzen wir KI-gestützte Werkzeuge – unter anderem für Recherche, Texterstellung, Lektorat, SEO-Optimierung, Zusammenfassungen, Übersetzungen und Social-Media-Beiträge. Die redaktionelle Verantwortung für alle Inhalte liegt bei UmweltDialog. Bei eingereichten Gastbeiträgen kann KI ebenfalls zum Einsatz gekommen sein.