Zwei von drei Menschen wohnen 2050 in Städten
Wir leben im Zeitalter der Städte. Waren 1950 noch 29 Prozent der Menschheit Städter, so sind es mittlerweile über die Hälfte und 2050 werden es 70 Prozent sein. Darauf macht die Wissenschaftszeitschrift „Nature" in einer Sonderreportage aufmerksam. Regional gestaltet sich die Urbanisierung jedoch weiterhin sehr unterschiedlich - und wirft dabei neue Probleme wie auch Chancen zugleich auf.
16.11.2010
Allein in manchen Industrieländern ist die Verstädterung ins Stocken geraten. In Zentraleuropa, Großbritannien und Italien schrumpfen viele Großstädte, während sie am Balkan, in der Ukraine, Skandinavien, Spanien und Frankreich weiter wachsen. In den USA findet das Stadtleben ständig mehr Anklang. Gibt es derzeit 261 Mio. US-Stadtbewohner, so werden es 2025 bereits 308 Mio. sein, wobei das größte Wachstum auf mittlere Städte fällt. Mit den Städten steigen auch die sozialen und ökologischen Herausforderungen. Der Klimawandel wird besonders von Städten verursacht - konsumieren sie doch bereits jetzt zwei Drittel der Gesamtenergie und verantworten damit einen ebenso hohen Anteil des CO2-Ausstoßes. Städte leiden auch überproportional stark am Klimawandel. Bestimmte Bereiche wie etwa die Gesundheitsversorgung werden durch die Urbanisierung allerdings leichter gemacht.
Quelle: UD / pte
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