Facebook-Posting im Kampf gegen Schikanen auf dem Schulhof
Das Facebook-Posting von Matthew Bent, dessen Sohn in der Riverview Middle School in Plymouth zusammengeschlagen und beraubt worden ist, hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet, insgesamt über 453.000 Likes generiert und wurde 466.000 geteilt. In seinem Posting erklärt der Vater, dass er im Kampf gegen öffentliche Schikanen hinter seinem Sohn steht. Darüber hinaus appelliert er auch an andere Eltern, Schulen aufzufordern, derartige Vorfälle strenger zu sanktionieren.
02.05.2013
Laut Bent sei dieser Vorfall von behördlicher Seite her sofort bagatellisiert worden. "Mir wurde gesagt, dass mein Sohn Schuld an diesem Vorfall hat, da er sich freiwillig in den 'Käfig des Löwen' begeben habe. Daher werde man keine weiteren Schritte einleiten", klagt der Vater. In dieser Situation hat sich Bent zu einem Handlungsaufruf in Form eines Facebook-Beitrags entschieden. "Mein Beitrag hat eine erstaunliche Resonanz gezeigt", berichtet er. Laut Angaben des Sohnes haben auch die Schikanen in der Schule seither deutlich abgenommen.
"Durch das Aufzeigen von Missständen entsteht zumeist ein Gerechtigkeitsempfinden in der Community. Man hat das Gefühl, mit einem einzigen Klick etwas bewirken und seine Stimme erheben zu können, ohne dafür auf der Straße protestieren zu müssen", ergänzt Friesenecker. Somit könne auf gesellschaftspolitischer Ebene eine Veränderung erzielt werden. Auch dieser Fall zeigt, dass trotz Tatenlosigkeit der Behörden mit einem öffentlichen Appell etwas bewirkt werden kann.
Quelle: UD / pte
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