FAO: Bekämpfung von Hunger nur durch Nachhaltigkeit
Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) forderte am Rand des G8-Gipfels eine standortangepasste, nachhaltige und effiziente Landwirtschaft in den Ländern der Dritten Welt als Strategie gegen den Welthunger. Investitionen in eine solche leistungsfähige Landwirtschaft sollen nach Auffassung der FAO die ärmsten Länder in die Lage versetzen, selbst die Ernährung der eigenen Bevölkerung zu gewährleisten.
28.07.2009
Die Problemlösungen beginnen in Industrieländern wie Deutschland: Abseits von ordnungspolitischen Maßnahmen entstehen Lösungsansätze zur Eindämmung des weltweiten Hungers und des Klimaschutzes bereits vor der Haustür auf deutschen Äckern. Auch vor diesem Hintergrund sind Ernährungssicherheit und Klimaschutz elementare Themen der FNL. Sie setzt sich für eine starke heimische Landwirtschaft ein, die die natürlichen Ressourcen schont und immer effizienter nutzt. "Eine solche effiziente Produktion auf den bereitsheute genutzten Ackerflächen - mit dem bedarfsgerechten Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln - ist einer Umwandlung von bislang ungenutzten Flächen auch aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes vorzuziehen", so Schenk. Eine effiziente Produktion helfe im Übrigen auch dabei, die je erzeugter Produkteinheit entstehenden Emissionen zu reduzieren und trage so zum Klimaschutz bei.
Quelle: UD / na
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