Staat und Stiftungen wollen stärker zusammenarbeiten
Investitionen in eine qualifizierte Bildung und Ausbildung sichern auch nachhaltig die Aufstiegschancen von Migranten in Deutschland. Das ist jetzt auf dem internationalen Symposium "Chancen schaffen - Integration, Arbeit und soziale Mobilität: Europäische Erfahrungen und Gestaltungsperspektiven" in Berlin deutlich geworden.
04.02.2009
"Stiftungen können in einer strategischen Partnerschaft mit dem Staat wichtige Impulse geben", sagte Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. Sie könnten einerseits mit Praxisprojekten Anstöfle geben und andererseits im Sinne von advocacy öffentliche Themenanwaltschaft betreiben. "Ein Beispiel dafür ist der Sachverständigenrat Deutscher Stiftungen für Integration und Migration, den acht Stiftungen gemeinsam neu gegründet haben", so Lorentz. Thomas Ellerbeck, Vorsitzender des Beirats der Vodafone Stiftung Deutschland: "Stiftungen sind Teil der Zivilgesellschaft. Mit Flexibilität, Risikobereitschaft und Innovationsvermögen leisten sie einen Beitrag für erfolgreiche Integration und den sozialen Aufstieg von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Dabei tragen Stiftungen zur Realisierung einer Gesellschaft gerechter Chancen bei - einer Gesellschaft, die Vielfalt als eine Leistung anerkennt und die Selbstverantwortung fordert und fördert."
Quelle: UD / fo
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