US-Wirtschaft spricht beim G8-Gipfel Klimaveränderung an
Auch wenn US-Präsident Bush dagegen ist. Immer mehr nordamerikanische Unternehmen rufen eindringlich zu globalen Handlungen beim Kampf gegen die Klimaveränderung auf. Mit Alcan hat sich jetzt das 24. internationalen Unternehmen dazugesellt. Die Konzerne unterstützen die Empfehlungen vom britischen Premierminister, Tony Blair, der auch die Präsidentschaft des G8-Gipfels für 2005 übernimmt. Blair will diese im Zusammenhang mit der Klimaveränderung beim G8-Gipfel im Juli vorlegen.
13.06.2005
Im Januar beauftragte Blair eine Gruppe internationaler Unternehmensleiter mit der Gründung des Runden Tisches zur Klimaveränderung der G8 beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, Schweiz. Der Premierminister bat die Gruppe, ihre Perspektiven und ihr Wissen beim G8-Gipfel im Juli vorzutragen.
Im Anschluss an eine Reihe von Arbeitstreffen der Experten kamen die teilnehmenden Unternehmensleiter heute erneut zusammen, um dem Premierminister ihre Empfehlungen vorzutragen.
Die Gruppe hat einen Handlungsrahmen identifiziert, die den Regierungen der G8-Länder und dem privaten Sektor erlauben wird, eine Reduzierung von Geschwindigkeit und Ausmass der Klimaveränderung zu erzwingen. Die wichtigsten, dem Premierminister heute vorgelegten Empfehlungen waren:
- Erstellung eines globalen, marktbasierten Rahmenwerks bis ins Jahr 2030, das flexibel ist und eindeutig definierte Grenzwerte für Emissionen von Treibhausgasen vorsieht und ausserdem die Klimaveränderung als Teil des allgemein aufrechtzuerhaltenden Entwicklungsplans erachtet
- Förderung von kohlenstoffarmen Technologien
- Bereitstellung von Unterstützung für kohlenstoffarme Entwicklungsprojekte in neuen Märkten
- Verbesserung der Leistungsmassstäbe innerhalb und ausserhalb der nationalen Grenzen
- Entwicklung eines praktischen 'Toolkits' und eines allgemeines Rahmenwerks zur Implementierung effektiver Procurement- und Supply-Chain-Strategien
Quelle: UD
Redaktioneller Hinweis zur Transparenz: In unserer redaktionellen Arbeit nutzen wir KI-gestützte Werkzeuge – unter anderem für Recherche, Texterstellung, Lektorat, SEO-Optimierung, Zusammenfassungen, Übersetzungen und Social-Media-Beiträge. Die redaktionelle Verantwortung für alle Inhalte liegt bei UmweltDialog. Bei eingereichten Gastbeiträgen kann KI ebenfalls zum Einsatz gekommen sein.