Die Hälfte der Erdbewohner lebt in Städten
Mehr als die Hälfte der Menschheit wird bald in den Städten leben. Zu diesem Schluss kommen Experten der UN Population Division Die demografische Entwicklung der Erdenbürger hat sich in den vergangenen 100 Jahren massiv geändert. Die Zukunft gehört Mega-Städten mit mehr als zehn Mio. Einwohnern. Ihre Zahl hat sich von 18 im Jahr 2000 auf 20 erhöht. Bis 2010 werden es sogar 22 sein, berichtet BBC-Online.
27.05.2005
"Der Trend zeichnete sich schon seit längerem ab. Dennoch verstehen die meisten Menschen nicht, dass die Welt bis vor kurzem ländlich war", so Zlotnik. Der Mensch von heute wird immer mehr zum "Homo urbanis". In den Industriestaaten hat die Urbanisation weniger signifikante Auswirkungen. Heute schon leben 80 Prozent der US-Bürger in Städten. Die Veränderung betrifft in erster Linie Schwellen- und Entwicklungsländer. Analysten fürchten, dass in jenen Ländern nicht einmal rudimentäre infrastrukturelle Maßnahmen gesetzt werden. Bereits heute lebt ein Sechstel der Menschen, das ist immerhin eine Milliarde, in Baracken und Wellblechsiedlungen in Städten.
Bei gleich bleibendem Trend des globalen Bevölkerungswachstums wird sich die Erdbevölkerung alle 38 Jahre verdoppeln, meinen die Forscher. Das größte Wachstum werde es in mittelgroßen Städten in den Entwicklungsländern geben, denn die Megacities sind ohnehin schon am Limit. Dort gebe es keinen Platz mehr zum wachsen, so die Expertin.
Quelle: pte
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