Schröder: Außen- und Friedenspolitik schafft Basis für Nachhaltigkeit
Die EU-Erweiterung, der Friedensprozess im Nahen Osten, die Debatte um die Atommacht Iran - Themen der Außen- und Sicherheitspolitik haben nur auf den ersten Blick wenig mit einer nachhaltigen Entwicklung zu tun. „Die Friedenssicherung ist neben den umwälzenden demografischen Veränderungen die große Herausforderung der Zukunft, die über die Lebenschancen zukünftiger Generationen mit entscheidet“. Das betonte Bundeskanzler Gerhard Schröder auf dem Jahreskongress des Nachhaltigkeitsrates unter dem Motto „Werte! - Woran orientiert sich Deutschlands Zukunft?“ in Berlin.
12.11.2004
Schröder machte allerdings auch deutlich, dass alle gesellschaftlichen Veränderungen, die eine nachhaltige Entwicklung fordert, nur selten Mitstreiter finden. „Es gibt eine große Kluft zwischen der Bereitschaft für Veränderungen, solange diese Veränderungen abstrakt bleiben und der Bereitschaft, wenn es um konkrete Maßnahmen geht. Dann lehnt eine Mehrheit in Deutschland Veränderungen ab.“ Ein großes Problem der Nachhaltigkeitspolitik sei zudem, dass heute getroffenen Entscheidungen sich meist erst mit Verzögerung auswirken. Erfolgreiche Nachhaltigkeitspolitik, so der Bundeskanzler, müsse diese zeitliche Lücke daher versuchen zu schließen und für notwendige Entscheidungen werben, auch wenn sie schmerzhaft sind. Schröder: „Der in Deutschland notwendige Veränderungsprozess soll nicht verordnet, sondern begriffen werden.“
Quelle: UD
Redaktioneller Hinweis zur Transparenz: In unserer redaktionellen Arbeit nutzen wir KI-gestützte Werkzeuge – unter anderem für Recherche, Texterstellung, Lektorat, SEO-Optimierung, Zusammenfassungen, Übersetzungen und Social-Media-Beiträge. Die redaktionelle Verantwortung für alle Inhalte liegt bei UmweltDialog. Bei eingereichten Gastbeiträgen kann KI ebenfalls zum Einsatz gekommen sein.