Britische Kommission fordert ökologische Reform des Flugverkehrs
Mit klaren und scharfen Forderungen an die britische Regierung hat sich die Commission for Integrated Transport (CfiT) in die Debatte um Umwelt- und Gesundheitsschäden durch den stark wachsenden Flugverkehr eingeschaltet.
09.10.2003
Eine zentrale Rolle im Report spielen die klimaschädlichen Abgase der Flugzeuge. 1990 lag der Anteil des Flugverkehrs an den anthropogenen Treibhausgasemissionen weltweit bei rund 3,5 Prozent. Bis zum Jahr 2050, so schätzen die Autoren, könnte dieser Anteil auf 15 Prozent wachsen. Allein die Kosten durch Klimaschäden, die die britische Luftfahrt weltweit verursacht, beziffert die Studie auf 2,2 Milliarden Dollar jährlich. Um die Kohlendioxid-Emissionen einzudämmen, schlägt der Report vor, ein internationales System für einen Handel mit CO2-Emissionen des Flugverkehrs aufzubauen und die Treibhausgase der Flugzeuge auch in den britischen Emissionshandel mit aufzunehmen. Der Handel mit Kohlendioxid aus Flugzeugen wäre allerdings ausgesprochen kostspielig: Den Preis pro Tonne Kohlenstoff beziffern die CfiT-Experten auf 110 Dollar.
Quelle: rne
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