Bund und Länder einigen sich auf einfachere Pfandregelung
Die Pfandregelung für Einweg-Getränkeverpackungen soll einfacher und für Verbraucher und Wirtschaft praktikabler geregelt werden. Darauf haben sich heute Bundesumweltminister Jürgen Trittin und Vertreter der Länder bei einem Spitzengespräch in Berlin geeinigt.
17.02.2003
Auf die Mehrwegquote als auslösendes Element für die Pfandpflicht wird zukünftig verzichtet. Der Anteil der in ökologisch vorteilhafte Getränkeverpackungen (Mehrweg und ökologisch gleichwertige Einwegverpackungen) abgefüllten Getränke soll in Zukunft mindestens 80 Prozent aufweisen. Dazu wird ein entsprechendes Monitoring eingerichtet.
Bundesumweltminister Trittin: "Ich freue mich, dass wir jetzt im Interesse der Verbraucher und des Handels eine einfachere Pfandregelung angehen können. Das Bundesumweltministerium wird auf der Grundlage der getroffenen Vereinbarung zügig einen Entwurf erarbeiten, der rasch zwischen Bundesregierung, Bundestag und den Bundesländern abgestimmt und verabschiedet werden kann."
Quelle: UD
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