Dr. Michael Otto erhält Walter-Scheel-Preis
Dr. Michael Otto wird mit dem Walter-Scheel-Preis für sein Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit ausgezeichnet. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verleiht dem Hamburger Unternehmer die Auszeichnung für die Gründung der „Aid by Trade Foundation“ und der Initiative „Cotton made in Africa“, die sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen afrikanischer Kleinbauern einsetzt.
27.05.2011
Antrieb für die Gründung der Stiftung und der Initiative war die 5. Welthandelskonferenz in Cancún: Die Verhandlungen im Jahr 2003 waren am Protest afrikanischer Staaten gescheitert, die sich gegen Handelsverzerrungen durch Agrarsubventionen zur Wehr setzten. Hier sah Dr. Otto Handlungsbedarf: Um gegen die Ungerechtigkeiten im globalen Welthandel anzugehen und den Baumwollproduzenten in Afrika zu einem besseren Einkommen zu verhelfen, rief er die Cotton made in Africa-Initiative ins Leben und gründete als Trägerorganisation die Aid by Trade Foundation.
Die Preisverleihung fand in Anwesenheit des Namensgebers, Bundespräsident a.D. Walter Scheel in Berlin statt. Der Walter-Scheel-Preis wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Preisträger sind Personen und Organisationen, die sich mit ihrem entwicklungspolitischen Engagement in der Gesellschaft besonders verdient gemacht haben. Neben Dr. Michael Otto werden auch Ulrich Wickert für die Nichtregierungsorganisation Plan International, die ehemalige Fußballerin Nia Künzer und der äthiopische Unternehmensberater und Autor Dr. Asfa-Wossen Asserate ausgezeichnet.
Die Aid by Trade Foundation
Die Aid by Trade Foundation wurde im Jahr 2005 vom Hamburger Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzenden der Otto Group Dr. Michael Otto gegründet und ist seither eine von der Otto Group unabhängig agierende Stiftung. Ziel der Stiftung ist es, durch Handel Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und so den Erhalt lebenswichtiger Ressourcen und die Zukunftsfähigkeit folgender Generationen in Afrika zu sichern. Cotton made in Africa ist die erste Initiative der Stiftung, die Aid by Trade im wörtlichen Sinne in die Praxis umsetzt.
Quelle: UD / cp
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