Kyocera lobt Preis für klimafreundlichsten Betrieb aus
Der aus Japan stammende Druckerhersteller Kyocera hat deutsche und österreichische Unternehmen zur Bewerbung um den mit 100.000 Euro dotierten Umweltpreis aufgerufen. Drei verschiedene Preisträger sollen für umweltfreundliche Maßnahmen entsprechend gewürdigt werden.
24.08.2009
Mit 100.000 Euro gehört der Preis zu den höchstdotierten Auszeichnungen im Umweltschutzbereich. Eine hochkarätige Jury entscheidet dabei über die Plätze eins und zwei mit Preisgeldern in Höhe von 50.000 bzw. 30.000 Euro. Ein weiterer Preisträger soll über die Internetplattform kununu.com für die Sonderauszeichnung in Höhe von 20.000 Euro ermittelt werden. Dort seien die Mitarbeiter der Unternehmen selbst dazu aufgerufen, das Umweltmanagement ihrer Arbeitgeber zu bewerten, wie kununu-Sprecher Martin Poreda erläutert. Anhand dieser Beurteilung wird die Jury ihre Entscheidung treffen. Bei der Preisvergabe sollen drei möglichst unterschiedliche Projekte gewürdigt werden. Bis 31. März 2010 haben die Unternehmen Zeit, sowohl geplante wie auch bereits abgeschlossene Umweltschutzmaßnahmen einzureichen.
Für die Honorierung von Klimaschutzprojekten sei entscheidend, dass eine nachhaltige Reduzierung des CO2-Ausstoßes nachgewiesen werden kann. Dafür komme etwa die Sanierung von Heizungsanlagen genauso in Frage wie die Installation von Solarlösungen oder die Entwicklung und der Vertrieb eigener ressourcenschonender Technologien. Ziel des Umweltpreises sei jedoch nicht nur, klimarelevante Projekte in den Unternehmen zu fördern, sondern darüber hinaus "ganz bewusst ein Zeichen für mutige und zukunftsweisende Managemententscheidungen im Mittelstand zu setzen". Gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten werde häufig auf das Engagement für Natur- und Umweltschutz vergessen. Gleichzeitig seien dies jedoch wichtige Phasen für Kreativität und Fortschritt.
Quelle: UD / pte
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