ETH Zürich und UNEP unterzeichnen "Memorandum of Understanding"
Die ETH Zürich und das UNO-Umweltprogramm UNEP haben ein Abkommen zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Dieses bietet den Rahmen für die gemeinsame Entwicklung von Strategien zum Erfassen, Überwachen und Früherkennen von Umweltproblemen, aber auch zur Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Gesellschaft. Die Unterzeichnung erfolgte im Rahmen einer Konferenz an der ETH Zürich.
22.11.2005
Rahmenbedingungen zur Zusammenarbeit festgelegt
ETH-Präsident Olaf Kübler und der Generalsekretär des UNO-Umweltprogramms, Klaus Töpfer, haben am Freitag ein "Memorandum of Understanding" unterschrieben, um die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit zwischen der ETH Zürich und dem UNEP zu regeln. Das Abkommen bietet einen Rahmen für die gemeinsame Entwicklung von Strategien zum Erfassen, Überwachen und Früherkennen von Umweltproblemen sowie zur Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Gesellschaft. Es soll die Relevanz, Unabhängigkeit und wissenschaftliche Glaubwürdigkeit von Umweltmassnahmen erhöhen.
Wissenschaft und Technologie für Entwicklung wichtig
Das Abkommen zwischen der ETH Zürich und UNEP wurde im Rahmen einer Konferenz von NIDECO und NADEL unterzeichnet. An dieser Konferenz beleuchteten Forschende und Vertreter von Bundesämtern die Rolle von Wissenschaft und Technologie beim Erreichen der UNO-Millenniumsziele: Bis zum Jahre 2015 soll unter anderem der Anteil der an Hunger leidenden Bevölkerung und der extrem Armen um die Hälfte reduziert werden (gegenüber dem Niveau von 1990). Die Konferenz an der ETH Zürich zeigte unter anderem, dass eine globale Umweltpolitik zur Überwindung der Armut in Entwicklungsländern auch im Eigeninteresse der Industrieländer ist. Ebenso dienen Investitionen in die Ausbildungsförderung von Entwicklungsländern langfristig den ökonomischen Interessen des Südens und des Nordens.
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