Fair Play am Ball
Auch ohne die deutsche Nationalkicker rollt der Ball bei der Fußball-EM in Portugal weiter. Zumeist stammt das runde Leder aus Pakistan, wo es unter schwierigen Sozialbedingungen zusammengenäht wird. Das dies auch anders geht, beweist der gemeinnützige Verein TransFair.
28.06.2004
Um dieser Situation entgegenzuwirken, werden nun TRANSFAIR besiegelte Bälle in Deutschland angeboten. Ab sofort werden die fair gehandelte Fußbälle bundesweit in allen Kaisers und Tengelmann Supermärkten erhältlich sein. Wie 70% der weltweiten Fußballproduktion stammen auch die fair
gehandelten Bälle aus Nordostpakistan. Hier erhalten die
ArbeiterInnen angemessene Löhne, gesunde Arbeitsbedingungen und
Mitspracherecht an einem Sozialfond. „Wenn die Erwachsenen fair entlohnt werden, müssen sie ihre Kinder nicht mitarbeiten lassen, um die Familien zu ernähren“, sagte Dieter Overath, TRANSFAIR-Geschäftsführer. Zusätzliche 15% des Herstellpreises werden in Sozialprojekte vor Ort investiert. Alle Kriterien werden von unabhängigen Inspektoren regelmäßig
kontrolliert. Fußballstar Toni Polster unterstützt die Aktion: „Mit dem neuen TRANSFAIR-Fußball hast Du ein besseres Gefühl. Denn Du kannst sicher sein, dass für seine Herstellung kein einziges Kind ausgebeutet wurde."
Quelle: UD
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