15.11.2019
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14.10.2019

Produktion

Bayer setzt sich für ein nachhaltigeres Ernährungssystem ein

Bayer hat Landwirte, Wissenschaftler, führende Branchenexperten, Journalisten und andere Stakeholder aus aller Welt zum Future of Farming Dialogue 2019 begrüßt. Die Teilnehmer diskutierten dort gemeinsam über die Zukunft der Landwirtschaft.

Bayer setzt sich für ein nachhaltigeres Ernährungssystem ein

„Die Landwirtschaft muss eine wachsende Weltbevölkerung ernähren, ohne dass dies zu Lasten des Planeten geht“, erklärte Liam Condon, Bayer-Vorstandsmitglied und Leiter der Division Crop Science. „Bahnbrechende Innovationen sind nötig, damit Landwirte genügend Nahrung anbauen können und dabei gleichzeitig die natürlichen Ressourcen schonen.“

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Unter dem Motto „Tomorrow belongs to all of us“ bezogen bei der 2-tägigen Veranstaltung Redner und Teilnehmer aus rund 40 Ländern in Podiumsdiskussionen, Gesprächen und Interviews zu Problemen und Chancen der Agrarbranche Stellung. Ein Thema ist die Notwendigkeit, ein Gleichgewicht zwischen Nahrungsmittelproduktion und dem Schutz unseres Planeten zu finden. Auch die Forderung der Verbraucher nach einer gesunden Ernährung ohne Umweltbelastung und die Bedeutung von Pflanzenschutzmitteln für eine nachhaltige Landwirtschaft kamen zur Sprache.

„Als führendes Landwirtschaftsunternehmen haben wir die Chance und die Verantwortung, die Herausforderungen des Klimawandels, der schrumpfenden biologischen Vielfalt und der Ernährungssicherheit zu meistern und dazu beizutragen, eine bessere Zukunft zu schaffen“, erklärte Condon.

Condon verkündete bei der heutigen Veranstaltung, dass sich Bayer drei ehrgeizige Ziele gesetzt hat, um den drängendsten Herausforderungen unserer Welt bis 2030 zu begegnen: 

  1. Reduzierung der Umweltbelastung durch Pflanzenschutz um 30 Prozent mittels der Entwicklung neuer Technologien, mit denen Landwirte die Menge an Pflanzenschutzmitteln senken und diese präziser einsetzen können.
  2. Das Unternehmen will den Treibhausgasausstoß der emissionsstärksten Anbaukulturen in seinen Absatzregionen um 30 Prozent senken. 
  3. Bayer will zudem 100 Millionen Kleinbauern in Entwicklungsländern auf der ganzen Welt unterstützen, indem das Unternehmen ihnen einen besseren Zugang zu nachhaltigen Landwirtschaftslösungen verschafft.

„Durch die Kombination landwirtschaftlicher Innovation mit einem Geschäftsmodell, das im Kern auf Nachhaltigkeit beruht, können wir ganz im Sinne unseres Mottos „Science for a better life“ den Menschen zu einem wahrhaft besseren Leben verhelfen“, fasste Condon zusammen. Er wies auch darauf hin, dass Investitionen in bahnbrechende technische Entwicklungen von morgen Zusammenarbeit und Austausch mit Wissenschaftlern, Innovatoren, Regulierungsbehörden, Landwirten und Verbrauchern erfordern, um Vertrauen und gesellschaftliche Akzeptanz zu sichern. Condon erklärte, dass der langfristige Erfolg von Crop Science nicht darin besteht, mehr Produkte zu verkaufen, sondern den Landwirten personalisierte Lösungen an die Hand zu geben, damit sie mit weniger Wasser, Land, Produktionsmitteln und Energie bessere Ernten einfahren.

Tomaten Tomatenstrauch Bayer AG

Der Fortschritt von heute eröffnet Möglichkeiten für morgen

Allein im vergangenen Jahr hat Bayer auf Pro-forma-Basis 2,3 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung (F&E) von Crop Science investiert – mehr als jedes andere Unternehmen der Branche. Akkumuliert über die kommenden zehn Jahre soll sich die Summe auf über 25 Milliarden Euro belaufen. Rund 7.300 Wissenschaftler arbeiten an über 35 F&E-Standorten und in mehr als 175 Züchtungsstationen daran, immer neue Entwicklungen hervorzubringen. Die Entwicklungspipelines in den Bereichen Pflanzenzüchtung, Biotechnologie, Pflanzenschutz und Environmental Science haben zusammen ein Spitzenumsatzpotenzial von bis zu 30 Milliarden Euro, davon entfallen allein 17 Milliarden Euro auf aktuelle und demnächst anstehende Produkteinführungen.

„Viele der heutigen Innovationen sind das Ergebnis kontinuierlicher Verbesserung und disruptiver Innovation. Wir nutzen die menschliche Erfindungskraft für wissenschaftliche Fortschritte in der Gesundheit und Ernährung, um unsere Welt zu verbessern“, erklärte Bob Reiter, der den Bereich Forschung und Entwicklung der Division Crop Science leitet. 

Im vergangenen Monat hat Bayer mit der Einführung eines innovativen Fungizids, das unter der Marke iblon-Technologie vermarktet wird, seine Forschungskompetenz erneut unter Beweis gestellt. Das neue Getreidefungizid, das auf dem Wirkstoff Isoflucypram beruht, bietet einen ausgezeichneten Schutz vor Getreidekrankheiten und sichert den Landwirten so gesündere Pflanzen und beständig höhere Erträge im Vergleich zum Marktstandard.

Digitale Lösungen wie der xarvio Field Manager helfen Landwirten, ihre Betriebe so effizient wie möglich zu bewirtschaften. Das spart Kosten und schont die Umwelt.

Kontinuierliche Investitionen in Daten und neue Technologien

Daten und innovative digitale Verfahren versetzen Bayer zudem in die Lage, die Effizienz des Unternehmens langfristig zu steigern, und helfen den Landwirten gleichzeitig, bessere Anbauentscheidungen zu treffen. Bayer kombiniert führende Keimplasma-Bibliotheken für Mais, Sojabohnen, Baumwolle und Gemüse mit zukunftsweisenden Pflanzeneigenschaften, einer starken Entwicklungsplattform für kleine Moleküle und Tausende Mikroben und der größten Saatgutdatenbank. Neben der bestehenden Entwicklungspipeline besitzt Bayer damit das größte Innovationspotenzial in der Landwirtschaft.

Im vergangenen Jahr unterzeichnete Bayer mehr als 60 neue Kooperationsvereinbarungen oder Verlängerungen bestehender Kooperationen. Erst kürzlich schloss das Unternehmen einen Vertrag mit dem biopharmazeutischen Forschungsunternehmen Arvinas über die Gründung eines Joint Venture – mit dem neuen Namen Oerth Bio (ausgesprochen wie „Earth“) – und über die Erforschung neuartiger Zielmoleküle zum Proteinabbau in Pflanzen und Tieren, mit denen Nutzpflanzen vor Schädlingen und Krankheiten geschützt werden könnten. Die Produkte dieser Partnerschaft haben nicht nur weitreichende Folgen für die Landwirtschaft, sondern könnten dank der Division Pharma von Bayer auch große Vorteile für die Gesundheit des Menschen bringen. Mit dem heutigen Tag wurde John Dombrosky zum Chief Executive Officer von Oerth Bio benannt. Er war zuvor bereits als CEO für das Unternehmen AgTech Accelerator tätig, das neue zukunftsweisende Start-ups im Bereich der Agrartechnologie kauft, aufbaut und entwickelt. 

„Wir sind sehr stolz auf unsere führende F&E-Pipeline mit 75 Projekten im Bereich Seeds & Traits, Pflanzenschutz und Digitale Landwirtschaft“, ergänzte Reiter. „Wir bringen jedes Jahr Hunderte neuer Hybride und Sorten auf den Markt und sind deshalb bestens in der Lage, geeignete Lösungen für Landwirte in aller Welt zu finden, zu kombinieren und anzupassen.“

Im Rahmen der Vereinbarung wird Bayer unter anderem Zugang zu Drohnentechnologien gewähren.

Produktivitätssteigerung mit Lösungen für die digitale Landwirtschaft

Bayer bietet Landwirten auf Millionen Hektar weltweit die führende Plattform in der digitalen Landwirtschaft. „Die Kombination unseres erstklassigen Produkt- und Technologieportfolios mit unserer herausragenden F&E-Pipeline und den belastbaren Daten aus unserer FieldView-Plattform macht die Zukunft der Landwirtschaft so spannend wie nie zuvor“, sagte Sam Eathington, Chief Science Officer von The Climate Corporation. FieldView ist in den USA, Kanada, Brasilien, Argentinien und 15 europäischen Ländern erhältlich, darunter in wichtigen Märkten wie Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und der Ukraine. 2018 startete Climate zudem eine digitale Lösung für Kleinbauern unter dem Markennamen FarmRise. Sie liefert den Landwirten wichtige landwirtschaftliche Informationen auf mobilen Endgeräten, mit denen sie ihren Betrieb verbessern können. 

„Die digitale Landwirtschaft ermöglicht individuelle, auf die Bedürfnisse jedes landwirtschaftlichen Betriebs zugeschnittene Lösungen“, fügte Eathington hinzu. 2018 wurde FieldView weltweit entgeltlich auf über 60 Millionen Acre eingesetzt. In diesem Jahr wird das Unternehmen aller Voraussicht nach sein Ziel von 90 Millionen paid Acre erreichen. Mit der Plattform können Landwirte Felddaten einfach erfassen und visualisieren, Ernteerträge analysieren und bewerten und ihre Feldvariabilität über eine speziell angepasste Fruchtbarkeits- und Aussaatplanung verwalten, um die Produktivität der angebauten Kulturen zu optimieren. „Wir sehen hier die Chance, unsere digitalen Technologien auf über eine Milliarde Acre einzusetzen, um das Ernährungssystem der Welt positiv und nachhaltig zu verbessern“, versicherte Stern. „Unser übergreifendes Ziel ist es, Innovationsvorreiter zu sein und die digitale Transformation voranzutreiben, um neue Maßstäbe in der nachhaltigen Landwirtschaft zu setzen.“

Quelle: UD/cp
 

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