18.01.2019

02.11.2018

Digitalisierung

55 Milliarden Euro Schaden durch Cyberkriminalität

Deutschland ist wirtschaftlich oben auf, die Wirtschaft boomt. Das macht das Land leider zu einem bevorzugten Ziel von Cyberkriminellen und Hackern. Die Zahl der Opfer und die Summe der Schäden wachsen stetig. Die Angreifer werden immer professioneller, sowohl was die Organisationsstruktur, als auch die Qualität der Angriffe betrifft.

55 Milliarden Euro Schaden durch Cyberkriminalität

Darum ist es umso wichtiger, die eigenen Netzwerke und Systeme, Computer und Laptops, Smartphones und Tablets zu sichern. Einfache, schnelle und umfangreiche Hilfe ist gefragt. Sicherdigital.de ist das Internetportal der Deutschen Telekom, das gebündelt Sicherheitstipps bietet.

Opfer sind längst nicht nur Wirtschaftsunternehmen. Längst geraten Kinder, Jugendliche, deren Eltern und auch Senioren in die Fallen der Cyberkriminalität. Das Bundeskriminalamt spricht von fast 86.000 Fällen von Cyberkriminalität und knapp 252.000 Fällen mit dem Tatmittel Internet, die 2017 bundesweit von der Polizei dokumentiert wurden. Vier Prozent mehr als 2016. Gleichzeitig ist der Schaden deutlich gestiegen, von 50,9 Millionen auf 71,4 Millionen Euro.

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Diese Zahlen alleine verdeutlichen die immense Dimension. Die tatsächliche Gefahr ist sogar noch viel drastischer und übersteigt die von der Polizei registrierten Straftaten um ein Vielfaches. Sicherheitsexperten schätzen, dass gerade einmal neun Prozent der Straftaten zur Anzeige gebracht werden. Das Problem ist, dass die meisten Opfer den Cyberangriff gar nicht bemerken. Der Digitalverband Bitkom beziffert den finanziellen Schaden durch Cyberkriminalität mit 55 Milliarden Euro. Experten schätzen, dass jedes viere Unternehmen und jeder zweite Haushalt Opfer von Cyberattacken sind.

Zahl der potentiellen Angriffsziele steigt

Die Angriffsziele steigen mit der zunehmenden Vernetzung. Neben Wirtschaftsunternehmen und kritischer Infrastruktur sind es im privaten Bereich nicht mehr nur Computer, Laptops und Smartphones, sondern zunehmend auch Geräte, die mit dem Internet und dem eigenen Netzwerk verbunden sind. Dazu gehören etwa Internet-Router, Netzwerke, vernetzte Klingeln und Türöffner, Alarmanlagen, Lampen, Babyphone.

Sicherdigital.de gibt vielfältige Hilfestellungen zu allgemeinen Themen wie E-Mail und Phishing, Downloads, Soft- und Hardware-Aktualisierungen, Passwortsicherheit, Cloud und Back-ups. Darüber hinaus werden konkrete Themen vorgestellt, die auch spezifisch auf einzelne Betriebssysteme eingehen. Die Themen reichen von Konfiguration von Internet-Routern, Installation von Virenschutz, Einrichtung einer Firewall über Port-Freigabe, Öffnen von VPN-Tunnel, Smart-Home-Anwendungen, Nutzung von freiem WLAN, Gästezugang für WLAN-Nutzung bis hin zu Verschlüsselungen, Onlinebanking, Erkennung unseriöser Anbieter, Apps, Kindersicherungen, VoIP.

Was aber tun, wenn ein Cyberangriff erfolgreich war? Auch hier gibt Sicherdigital.de Tipps zum Verhalten nach einem erfolgten Cyberangriff. Soll Forderungen von digitalen Erpressungen (Ransomware) nachgegeben werden? Wie wird man Viren, Trojaner, Würmer, Spy-Software wieder los? Diese und weitere Fragen sind in beschreibenden Texten, als Hilfsvideos und in Grafiken aufbereitet.

Quelle: UD/cp
 

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