Circular Economy

Podcast: Ab in den Kreislauf! Nachhaltige Arbeitskleidung

„Je länger ich Kleidung nutze, desto weniger muss ich neu herstellen.“ Dieser Satz ist so simple wie einleuchtend. Dennoch landen alleine in deutschen Privathaushalten jährlich 1,3 Millionen Tonnen Kleidung im Müll. Kein Land produziert mehr Textilmüll als Deutschland. Um nachhaltiger zu werden und eine Textilwende einzuleiten, muss die Branche kreislauffähig werden. Doch wo ansetzen? Zum Beispiel bei der Berufsbekleidung.

09.12.2022

Podcast: Ab in den Kreislauf! Nachhaltige Arbeitskleidung

Laut einer GfK-Studie kümmern sich in Deutschland 63 Prozent der Leute selbst um ihre Arbeitskleidung. Dieser Fall ist also die Regel, nicht die Ausnahme. In diesen Markt drängen immer mehr Dienstleister. Ein Vorreiter ist hier das Duisburger Unternehmen CWS. Gestartet sind sie mit Handtuchrollen in Bad und WC. Heute macht Arbeitskleidung, sogenannte Workwear, einen Großteil der Aktivitäten aus. Das besondere an ihrem Mietservice ist: CWS setzt dabei voll auf Nachhaltigkeit.

"Circular Economy oder Kreislaufwirtschaft ist das Grundprinzip unseres Geschäftsmodells", heißt es auf ihrer Webseite. Aber stimmt das auch? Das haben wir Dr. Maren Otte gefragt. Sie ist Group Director für Corporate Responsibility bei CWS und betreut dort seit mehr als einem Jahrzehnt das Thema Nachhaltigkeit. In einer umfangreich angelegten Circular Advantage Study hat sie gemeinsam mit Kollegen errechnet: Durch Reparatur und Gebrauchtwareneinsatz von Mietkleidung werden im Schnitt bei jedem Wäschestück erstaunliche 76 Prozent CO2-Emissionen im Jahr eingespart. Dabei lohnt sich jeder kleine Handgriff, jede Reparatur und jede gut sitzende Naht. Maren Otte nennt das den "Triumph der kleinen Schritte".

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Quelle: UmweltDialog
 

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