Arbeitsplatz

Mithilfe von fünf Tipps wird die Gestaltung des Home-Office ein voller Erfolg!

Das Arbeiten im Home-Office hat enorm an Bedeutung gewonnen. Um effektiv und produktiv in heimischen Gefilden arbeiten zu können, muss der Arbeitsbereich entsprechend auch gestaltet sein. Neben der häuslichen Lage sowie Einrichtung sind auch die Wandbeschaffenheit, Schallschutz und die Zweckmäßigkeit wichtige Aspekte, welche beim Erschaffen eines Homeoffice-Büros beachtet werden müssen.

04.08.2021

Mithilfe von fünf Tipps wird die Gestaltung des Home-Office ein voller Erfolg!

Schallschutz und gemütliches Arbeiten in Einklang bringen:

Um sich im heimischen Arbeitsbereich wohlzufühlen und gleichzeitig nicht andere Mitbewohner im Alltag zu stören, sollte das Büro eine passende sowie moderne Wandverkleidung besitzen. Vielen geistert in dem Zusammenhang auch der einprägsame Begriff casando im Kopf herum. Kopiergeräusche, Telefongespräche und andere Nebeneffekte sollten nicht aus dem Raum hinausdringen. Die Installation einer Wandverkleidung dient also dem Schallschutz und sorgt für eine optimale Gestaltung der symbolischen vier Wände.

Eine Wandverkleidung kann aus folgenden Materialien bestehen:


  • Stein sowie Natursteinverblender in Steinoptik
  • Vinyl
  • Holzoptik beziehungsweise Echtholz - Wandpaneele
  • Kunststoff
  • Verbundwerkstoffe

Die genannten Möglichkeiten eine Wandverkleidung zu realisieren, muss zu der jeweiligen Räumlichkeit sowie Beschaffenheit der Wand passen. Sofern man einen Umbau anstrebt oder das eigene Haus innen eh renovieren möchte, lohnt es sich im Vorfeld, über die Realisierung einer Homeoffice-Räumlichkeit nachzudenken.

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Vor- und Nachteile einer Wandverkleidung im Homeofficebereich

Vorteile:

Beim Ausüben der eigenen beruflichen Tätigkeit im Homeoffice ist es wichtig, sich von den übrigen Bereichen der eigenen Bleibe gekonnt abzugrenzen. Neben der Lage der Räumlichkeit ist es von Vorteil, auf eine Wandverkleidung zu setzen. Diese isoliert alle Audiosignale, welche beim Arbeiten entstehen und schützen Außenstehende wie beispielsweise Nachbarn oder Familienmitglieder vor akustischen Geräuschen. Gerade wenn man Nachts arbeitet, wo alles rundherum ruhig ist, sollen andere nicht durch das Arbeiten gestört werden. Geräusche werden durch Wandverkleidungen gezielt absorbiert.

Außerdem wertet eine Wandverkleidung nach der Montage einen bisher tristen Raum gezielt auf. Langfristig sparen sich Menschen im Homeoffice Renovierungs- und Sanierungsarbeiten, da Tapezieren und Streichen oft entfallen. Zeitlos gestaltete Wände mit Paneelen oder Verblender müssen wenn überhaupt nur selten ersetzt oder erneuert werden. Eine zeitlose Raumgestaltung ist somit gegeben. Eine richtig gestaltete sowie umgesetzte Wandverkleidung wertet außerdem das Raumklima und die Luft auf. Atmungsaktive Materialien wie beispielsweise Holz sorgen dafür, dass sich ein Mitarbeiter im Homeoffice wohlfühlt.

Nachteile:

Um eine Wandverkleidung zu realisieren, müssen bei der Planung, Materialanschaffung und Realisierung mit höheren Kosten gerechnet werden. Diese im Vorfeld zu kalkulieren und die richtigen Materialien für die gegebene Räumlichkeit zu finden, nimmt oft viel Zeit in Anspruch. Oft scheitert ein Umsetzungsvorhaben schon an diesen Punkten. Zudem ist nicht jede Wand für alle Wandverkleidungsarten ausgelegt. Das Einbeziehen eines Statikers könnte erforderlich sein, was wiederum Zusatzkosten bedeutet.

Die richtige Gestaltung als Erfolgsindikator:

Fünf Tipps als Checkliste, welche beim Einrichten des eigenen Homeoffice Bereiches eine Beachtung finden könnten:

1. Wandgestaltung aus Holz
2. Wandgestaltung mit Natursteinverblender sowie Belüftung
3. Mobiliar und Pflanzen
4. Lage
5. Rechtliches

Wandgestaltung aus Holz: Gerade bei Homeoffice Räumlichkeiten im Dachstuhl eignen sich Paneelen aus Holz für die Decken- und Wandverkleidung. Sie sind leicht, einfach anzubringen und brauchen wenn überhaupt nur eine einfache Unterkonstruktion. Vorteilhaft ist, dass ein mühseliges Bohren je nach Montageart oft nicht notwendig ist, beispielsweise beim annageln.

Wandgestaltung mit Natursteinverblender sowie Belüftung:
Wer sein Homeoffice zukünftig im Keller ausüben möchte, kann in der Regel auf stabile Betonwände zurückgreifen. Hier kann es sinnvoll sein, auf Natursteinverblender zu setzen. Sie können ohne Unterkonstruktion einfach mit Kleber oder speziellen Mörtel befestigt werden. Zu beachten ist lediglich, dass eine Belüftungsmöglichkeit nach Außen besteht, damit ausdünstente Gerüche und die Luftfeuchtigkeit dauerhaft entweichen können. Auch spätere Schimmelbildungen sollten vorgebeugt werden. Nichts ist ärgerlicher, als dass das Mobiliar oder gelagerte Unterlagen einer zu hohen Luftfeuchtigkeit sowie Schimmel zum Opfer fallen.

Mobiliar und Pflanzen: Das richtige Mobiliar in Kombination mit Zimmerpflanzen sorgen für Behaglichkeit, Wohlgefühl und den individuellen Touch im genutzten Raum. Beide Einrichtungsaspekte sollten sinnvoll aufeinander abgestimmt sein, damit diese zusammen harmonieren.

Lage: Bei der Auswahl der Lage wo man in Zukunft im eigenen Heim arbeiten will, sollte man die Räumlichkeit dort einplanen, wo sie am Wenigsten jemanden stören könnte. Auch die jahreszeitlichen Temperaturen und das Vorhandensein einer Heizungsanlage sollte mit bedacht sein. Niemand möchte im Sommer ohne Klimaanlage unter dem Dach schwitzen oder im Keller zu kalten Jahreszeiten frieren.

Rechtliches: Nicht immer ist überall eine Schaffung von zusätzlichen Home-Office Räumlichkeiten möglich. Ist der Wohnraum nur für Wohnzwecke eingetragen, ist eine gewerbliche Tätigkeit von zu Hause aus schwierig. Eventuell wird eine Nutzungsänderung notwendig sein, welche beantragt werden muss. Auch muss die Statik des neuen Raumes sowie umliegende Räumlichkeiten weiterhin gegeben sein. Unter Umständen wird eine Baugenehmigung notwendig sein. Eine vorhandene Räumlichkeit umzubauen ist sicherlich einfacher, als einen neuen Raum komplett und von Grund auf im bestehenden Gefilde zu errichten, beispielsweise im unausgebauten Dachboden.

Quelle: UD/cp
 

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