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Plastik & Müll

Gastronomen starten Lieferdienst ohne Verpackungsmüll

Die aktuelle Corona Situation ist für viele Gastronomen ein Horror Szenario. Doch statt sich in Existenzangst zu verlieren, sprießen immer mehr neue, kreative Ideen. Ein gutes Beispiel bietet Mer Sin Eins, dessen Ziel es ist, die Mitnahme und Lieferung von Essen ohne direkten Kontakt möglich zu machen.

31.03.2020

Gastronomen starten Lieferdienst ohne Verpackungsmüll
Müll aus Einwegverpackungen sparen: Die bei der Auslieferung verwendeten Mehrwegboxen reduzieren Verpackugsmüll und können vor den Augen des Kunden noch einmal von außen desinfiziert werden.

„Krisen können eine enorme Veränderungskraft freisetzen und beschleunigen häufig notwendige Entwicklungen, die sich andernfalls gezogen hätten wie Kaugummi“, sagt Sven Witthöft, einer der Initiatoren von Mer Sin Eins und Gründer des Start-ups Vytal. Mer Sin Eins ist ein Zusammenschluss von Kölner Gastronomen, Start-ups und Food Bloggern mit dem Ziel, Gastronomen und deren Kunden die Mitnahme und Lieferung von Essen ohne direkten Kontakt von Mensch zu Mensch möglich zu machen.

„Nachdem wir in den ersten Tagen auch eher niedergeschlagen waren, haben wir dann aber bald angefangen zu überlegen, was wir konkret tun können. So sind wir darauf gekommen, die Unterstützungsplattform Mer Sin Eins zu schaffen”, so Sven Witthöft. Die Grundlage dafür sind die Softwarekompetenzen von Vytal, die das von der Universität geförderte Kölner Start-up ursprünglich für den Einsatz von Mehrwegboxen aufgebaut hat, um den Verpackungsmüll bei Mitnahme- und Lieferessen zu reduzieren.

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Lokale Gastronomien retten

Auf Mer Sin Eins können sich jetzt alle Gastronomen anmelden und ihre Gerichte anbieten, auch die, die bisher nicht ausliefern. Das Ausliefern übernehmen solche Gastronomen, die bereits mit eigenen Lieferfahrrädern in Köln arbeiten, wie zum Beispiel das Team von MaKE am Friesenplatz oder andere Freiwillige, darunter auch Mitarbeiter des Kölner Start-ups. „Mir ist es wichtig, dass die lokalen Gastronomen nicht wegen der aktuellen Pandemie schließen müssen und so komme ich raus an die frische Luft, kann mich bewegen und mache anderen Menschen eine Freude”, sagt Gerrit Kozian, einer der Freiwilligen.

Virenübertragung minimieren

Im Rahmen dieser Gemeinschaftsinitiative stehen selbstverständlich auch die Mehrwegboxen zur Verfügung. „Hygiene hat bei uns ohnehin höchste Priorität. Unsere Gastro-Partner spülen alle Boxen vor der Befüllung in ihren professionellen Spülmaschinen, sodass diese keimfrei sind. Die Mehrwegboxen sind zu 100 Prozent auslaufsicher und können deshalb vor den Augen des Kunden noch einmal von außen desinfiziert werden, um eine Virenübertragung bei der Abholung oder kontaktlosen Lieferung auszuschließen. Zudem sind sie mikrowellengeeignet - damit kann das Essen zuhause noch einmal erhitzt werden. Damit haben Keime keine Chance”, sagt Sven Witthöft, Mitinitiator von Mer Sin Eins und Mitgründer von Vytal.

Quelle: UD/pm
 

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