12.11.2019
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02.10.2019

Plastik & Müll

Initiative Better Planet Packaging

Die Weltmeere ersticken am Plastikmüll. Verbraucher und Umweltverbände wehren sich gegen Plastiktüten und unnötige Verpackungen im Supermarkt. Politik, Handel und Markenartikler sehen sich gezwungen, aktiv zu werden. Aus diesem Grund hat Smurfit Kappa, weltweit eines der führenden Unternehmen bei Verpackungen aus Papier und Pappe, die Initiative „Better Planet Packaging“ ins Leben gerufen.

Initiative Better Planet Packaging zoom

Ziel der Initiative ist es, umweltfreundliche Alternativen zur bisherigen Verpackungspraxis zu finden, mit der Verbraucher, Handel und Hersteller leben können. Seit den 1950ern wurden global 8,3 Milliarden Tonnen neuer Kunststoff hergestellt. Bei der Produktion fallen rund 5,8 Milliarden Tonnen Kunststoffabfälle an, von denen nur neun Prozent recycelt und zwölf Prozent verbrannt werden. Der große Rest von 79 Prozent wird in der Umwelt – in Gewässern, Meeren und Mülldeponien – angesammelt. Dennoch sind Plastikverpackungen sinnvoll und teilweise nur schwer ersetzbar. Es geht um Frische und Haltbarkeit, die nicht von anderen Verpackungsmaterialien ohne weiteres geboten werden.

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Was aber lässt sich konkret umsetzen? Smurfit Kappa hat in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden nach Lösungen gesucht. So können zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie Plastikschalen für Obst und Gemüse durch papierbasierte – und damit unter natürlichen Bedingungen biologisch abbaubare – Schalen ersetzt werden. Smurfit Kappa entwickelt zudem laufend regalfertige Supermarktverpackungen, die aufgrund ihrer Konstruktion gänzlich frei von zusätzlichen Folien durch die Logistikkette laufen und gleichzeitig durch ihr individuelles Design verkaufsfördernd im Supermarkt eingesetzt werden können. Für Getränke- und Dosenhalter aus Plastik hat Smurfit Kappa als Alternative das Multi-Pack entwickelt, ein aus Pappe bestehendes Verpackungssystem, das um die Flaschenhälse gelegt wird. Die geringe Pappmenge führt zu erheblichen Kosteneinsparungen und mehr Umweltfreundlichkeit im Vergleich zu Cluster- und Vollverpackungen.

Boris Maschmann, CEO von Smurfit Kappa.
Boris Maschmann, CEO von Smurfit Kappa.

232 alternative Verpackungsansätze

Und dies sind nur wenige Beispiele von inzwischen 232 Lösungsansätzen für alternative Verpackungen, die Smurfit Kappa seit Gründung der Better Planet Packaging-Initiative entwickelt hat. Dabei schaut sich das Unternehmen nicht nur die einzelne Verpackung an, sondern auch den Weg von der Herstellung bis zum Kunden. „Gerade die Logistikkette bietet vielfältige Ansätze, um Alternativen zu finden“, erklärt Smurfit Kappa-Geschäftsführer Boris Maschmann. „Auch durch optimierte Verpackungsprozesse und einer Effizienzsteigerung entlang der Logistikkette haben wir bei vielen unserer Kunden einen großen Anteil an Plastikmüll eingespart.“ Einblicke in die Welt der papierbasierten Verpackungen gibt das Unternehmen auf interaktiven Kundenflächen, den sogenannten Experience Centres.

Boris Maschmann ist überzeugt: „Das grundlegende Problem beim Verpackungsmüll ist der Abfall. Wenn die Menschen es schaffen, den Abfall kontrolliert einzusammeln, und wenn die Verpackungsindustrie all ihre Ressourcen aus Forschung und Entwicklung dem Ziel unterstellt, das Problem zu lösen oder zumindest zu reduzieren, dann bin ich optimistisch, dass wir die Herausforderung meistern. Der Blick muss auf den Abfall-Aspekt gerichtet werden und nicht ein Feldzug gegen Plastik geführt werden.“

Über Smurfit Kappa:

Smurfit Kappa gehört zu den führenden Produzenten von papierbasierten Verpackungen auf der Welt. Das Unternehmen beschäftigt rund 46.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ca. 370 Produktionsstätten in 35 Ländern. 2017 beliefen sich die Umsätze auf 8,6 Milliarden Euro. Smurfit Kappa ist aktiv in 22 Ländern in Europa und in 13 in Amerika. In Lateinamerika ist das Unternehmen der einzige große überregionale Anbieter. Am Standort Plattling werden knapp 200 Mitarbeiter beschäftigt. Die Produkte sind 100 Prozent erneuerbar und werden nachhaltig hergestellt. Somit verbessern sie die Umweltbilanz der Kunden.

Quelle: UD/cp
 

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