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Klimawandel

Ein halbes Jahrhundert Tag der Erde

Zum 50. Mal findet am 22. April der „Tag der Erde“ („Earth Day“) statt. Der internationale Aktionstag, der seit 1970 auf Umweltschutz aufmerksam macht, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Climate Action“. Die Verbraucher Initative begrüßt den Klimafokus. „Der Klimawandel ist in vollem Gange, er macht keine Corona-Pause", betont Klimareferentin Miriam Bätzing.

22.04.2020

Ein halbes Jahrhundert Tag der Erde

„Die jetzt notwendigen wirtschaftlichen Maßnahmen müssen beides berücksichtigen, die Pandemie und den Klimaschutz. Es darf kein entweder oder geben“, so die Fachreferentin weiter. Der „Tag der Erde“ sei ein guter Anlass, einmal mehr daran zu erinnern. Da aufgrund der gegenwärtigen Kontaktbeschränkungen auch die meisten Veranstaltungen abgesagt worden sind, rufen Veranstalter zu alternativen beziehungsweise Online-Aktionen auf. Die Verbraucher Initiative gibt fünf effektive Klimaschutztipps, mit denen jeder ohne großen Aufwand und trotz Corona-Beschränkungen einen Beitrag leisten kann:

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  • Setzen Sie (sich) aufs Rad. Die sportliche Betätigung an der frischen Luft hält nicht nur fit, sondern ist quasi klimaneutral. Statt sich im Stau zu ärgern, sorgen Sie beim Radfahren für die nötige Bewegung im Alltag und schaffen so einen guten Ausgleich zur drinnen verbrachten Zeit.
  • Wechseln Sie zu einem Öko-Stromanbieter. Strom aus regenerativen Energiequellen ist wesentlich klimafreundlicher als solcher fossilen Ursprungs, da er weniger klimaschädliches CO2 verursacht. Online oder telefonisch gelingt der Wechsel schnell und einfach von zuhause aus.
  • Kaufen Sie bevorzugt regionale und saisonale Waren, am besten in Bio-Qualität. Aufgrund kürzerer Transportwege sind heimische Waren klimafreundlicher, da auch sie weniger CO2 verursachen. Zusätzlich unterstützen Sie so lokale Erzeuger. Wochenmärkte, Hofläden oder regionale Lieferdienste sind gute Quellen.
  • Genießen Sie öfter fleischlos. Die Herstellung von Fleisch ist äußerst ressourcenintensiv und belastet das Klima besonders stark. Falls Sie gerade ohnehin mehr selber kochen, probieren Sie neue vegetarische Rezepte aus. Anregungen liefert zum Beispiel die Rezeptdatenbank der Verbraucher Initiative.
  • Nutzen Sie die Zeit zuhause um einmal in Ruhe zu überlegen, was in Ihrem Haushalt in Sachen Klimaschutz noch besser laufen könnte. Ersetzen Sie zum Beispiel Glühlampen durch energieeffiziente LEDs, reparieren Sie kaputte Gegenstände und Kleidung einfach mal selbst oder dichten Sie zugige Fenster und Türen mit Isolierband ab. Schon kleine Maßnahmen können auf längere Sicht positive Klimaeffekte haben und oft zusätzlich den Geldbeutel entlasten.
Quelle: UD/pm
 

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