12.11.2019
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08.11.2019

Klimawandel

Interface will den Klimawandel umkehren

Bei ihrem Start vor 25 Jahren schien die Mission Zero noch eine Mission Impossible zu sein. Das hat Interface jedoch nur noch stärker motiviert, seine selbstgesteckten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Nun erklärt das Bodenbelagsunternehmen die Mission Zero für erfolgreich, denn seit diesem Jahr ist jedes Interface Bodenbelagsprodukt über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg CO2-neutral.

Interface will den Klimawandel umkehren

Die Mission Zero wurde 1994 von Firmengründer Ray Anderson ins Leben gerufen. Ihr Ziel: Bis 2020 alle negativen Auswirkungen auf die Umwelt durch das Unternehmen vollständig zu vermeiden. Diese Vision erforderte deutliche Veränderungen des Unternehmens, der Produkte und des Geschäftsmodells – und das mit großem Erfolg. In den vergangenen 25 Jahren konnte Interface signifikante Verbesserungen bei allen wichtigen Nachhaltigkeitskennzahlen sowohl intern als auch in der gesamten Lieferkette verzeichnen. Und das Unternehmen hat auf seinem Weg noch weitere Partner gewinnen und für seine Ziele begeistern können. Mit diesem positiven Effekt sind die Ergebnisse der Mission Zero weit über die ursprünglichen Absichten hinausgewachsen. Die gesammelten Erfahrungen und Lehren, die Interface aus der Mission Zero gezogen hat, teilt der Bodenbelagshersteller jetzt mit anderen Unternehmen in seinem kürzlich veröffentlichten Leitfaden für nachhaltiges Wirtschaften „Lektionen für die Zukunft“.

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Die wichtigsten Erfolge der Mission Zero sind:

  • 69 Prozent Reduzierung des CO2-Fußabdrucks von Interface Teppichfliesen 
  • 96 Prozent Reduzierung der Treibhausgasemissionen weltweit 
  • 89 Prozent Nutzung erneuerbarer Energien in allen Werken weltweit, mit 100 Prozent erneuerbarer Elektrizität
  • 99 Prozent erneuerbare Energienutzung in US-amerikanischen und europäischen Produktionsstätten
  • 46 Prozent Reduzierung des Energieverbrauchs pro Produktionseinheit, um Produkte weltweit herzustellen
  • 89 Prozent Reduzierung des Wasserverbrauchs pro Produktionseinheit in Fabriken weltweit 
  • 92 Prozent Reduzierung der Abfälle auf Deponien im globalen Geschäft 

Alle Zahlen sind bis 2018 gültig und gelten nur für die Produktion von Interface-Teppichfliesen.

Vision für nachhaltiges Wirtschaften

„Mission Zero ist die Verkörperung von Rays Vision für Interface und die Welt“, sagt Interface CEO Jay Gould. „Rays Traum löste eine Bewegung in Richtung nachhaltiges Wirtschaften und durchdachten Konsum aus. Sein Vermächtnis lebt durch die Erfüllung der Mission Zero und der Arbeit, die Interface und andere täglich tun, um eine CO2-negative Zukunft zu schaffen.“

Mit seinem Engagement für Emissionsneutralität hat Interface Pionierarbeit für die Branche geleistet und gleichzeitig Partner innerhalb der Lieferkette gewinnen können, welche die Vision teilen. Unter anderem entwickelte Interface in Zusammenarbeit mit seinem Nylonlieferanten ein Garn aus recyceltem Material. Die positiven Auswirkungen breiteten sich schnell in der Branche aus, da der Lieferant dieses Garn auch an andere verkaufte. Zusätzlich suchte Interface nach einem Ersatz für Erdgas und arbeitete mit der Stadt LaGrange in Georgia, USA zusammen. Gemeinsam entwickelten sie ein lokales Deponiegasprojekt, das ebenfalls einen weitreichenden Effekt erzielte, als die Stadt überschüssiges Gas an einen anderen Hersteller verkaufte.

Das Co2-neutrale Portfolio.

Nächstes Ziel: Umkehr des Klimawandels

Nachdem Interface die CO2-Belastung durch seine Produktion und Lieferkette deutlich reduziert hat, kompensiert es die verbleibenden Emissionen durch den Erwerb von Emissionszertifikaten aus geprüften Klimaschutzprojekten. Doch das ist dem Unternehmen nicht genug. Seit 2016 versucht Interface erneut, das Unmögliche möglich zu machen. Das Unternehmen hat sich seinem neuen Nachhaltigkeitsprogramm Climate Take Back verschrieben, das eine Umkehr der globalen Erwärmung bewirken will. Den ersten Meilenstein konnte Interface mit dem Teppichfliesen-Prototypen Proof Positive erreichen, der einen negativen CO2-Fußabdruck aufweist und somit einen positiven Einfluss auf die Umwelt hat. Dafür hat Interface ein innovatives Material kreiert, das Kohlenstoff langfristig speichert.

„Wir haben unser Geschäft verändert, um die Welt zu verändern, und wir haben Ziele erreicht, die wir nie für möglich gehalten hätten“, sagt Erin Meezan, Interface Chief Sustainability Officer. „Mission Zero hat uns wichtige Lehren für die Zukunft aufgezeigt. Sie hat uns etwas über Geschäftsmodelle, den Griff nach den Sternen und die Lösung materieller Herausforderungen mit Wissenschaft und Phantasie beigebracht. Mission Zero hat uns motiviert, unsere nächste unmögliche Mission zu erreichen – Climate Take Back.“

Quelle: UD/cp
 

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