26.02.2020
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06.01.2020

Energiewende

E.ON setzt auf kleine Windräder

Die momentan viel diskutierten Abstandsregelungen, lange Genehmigungsverfahren und hohe Investitionskosten: All das steht Windrädern im Weg. E.ON bietet deshalb das Windrad 250 an. Es kann lediglich mit einer Baugenehmigung direkt auf dem Firmengelände aufgestellt werden und verringert die Stromkosten um bis zu 60 Prozent.

E.ON setzt auf kleine Windräder zoom
Betriebsgelände mit eigener Stromversorgung.

Das E.ON Windrad 250 ist besonders für Industrie, produzierendes Gewerbe, Landwirtschaft, aber auch Kommunen geeignet. Die Zahl 250 steht für die Leistung des Windrads in Kilowatt. „Die Windkraft ist für uns und unsere Kunden ein zentraler Baustein beim Ausbau und bei der Nutzung regenerativer Energiequellen, gerade auch für Unternehmen und Gewerbetreibende. Betriebe mit hohem Strombedarf suchen verstärkt nach Möglichkeiten, ihre Energie selbst zu produzieren und vor Ort zu verbrauchen. Neben der Wirtschaftlichkeit wird der Aspekt einer nachhaltig erzeugten und klimafreundlichen Energie immer wichtiger“, erklärt Otmar Zisler, Geschäftsführer der E.ON Energie Deutschland. „Daher sehen wir in mittelgroßen Windkraftanlagen erhebliches Potenzial für den Klimaschutz in Deutschland.“

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Windenergie auch in Nordrhein-Westfalen effizient

Dass Wind selbst in vermeintlich windarmen Regionen ausreichend vorhanden ist, zeigt eine Analyse von E.ON: In Nordrhein-Westfalen können mittelständische Unternehmen, Landwirte und Gewerbe mit einer effizienten Mid-Size-Windanlage ihre Stromkosten deutlich senken und damit durchschnittlich rund 173 Tonnen CO2 einsparen. Im Kreis Euskirchen, beispielsweise, kann sich – dank der lokalen Windgeschwindigkeiten und besserer Werte – die Investition in die autarke Energieversorgung bereits innerhalb weniger Jahre amortisieren.

Exklusivvertrieb von Windanlagen

Um seinen Geschäftskunden den Zugang zu Windstrom leicht zu machen, vertreibt E.ON die effizienten Mid-Size-Windräder des Baden-Badener Start-ups b.ventus exklusiv in mehreren Regionen in Deutschland. Dazu gehören vor allem Gebiete im Norden, aber auch Baden-Württemberg und Bayern. Das E.ON Windrad 250 nutzt die bewährte Technik großer Windkraftanlagen in kleinerem Maßstab für Unternehmen und kommunale Betriebe. Mit ihrer Leistung von 250 Kilowatt arbeitet die Anlage so effizient, dass sie auch an Standorten mit moderatem Windaufkommen wirtschaftlich betrieben werden kann – und das komplett ohne Subventionen durch die öffentliche Hand. Möglich wird das durch den schnell anlaufenden Direktantrieb, dem schon eine Windgeschwindigkeit von 2,5 Metern pro Sekunde zur Stromerzeugung ausreicht.

Betriebsgelände mit eigener Stromversorgung. Die grafische Darstellung zeigt die kompakten Abmessungen des neuen Windrads.

Vereinfachtes Genehmigungsverfahren

Für das 49 Meter hohe E.ON Windrad 250 ist zudem statt des langwierigen Zulassungsverfahrens nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz nur eine Baugenehmigung notwendig. Die geräuscharmen Windkraftanlagen mit einer Leistung von 250 Kilowatt sind für Gewerbe- und Mischgebiete zugelassen und werden direkt auf dem Betriebsgelände errichtet. So stehen deutlich mehr Flächen zur Verfügung als für die bis zu 130 Meter hohen Anlagen normaler Windparks. Den Windstrom, den das kleinere Windrad produziert, verbraucht der Betrieb zum Großteil selbst, sodass ein umfassender Netzausbau nicht notwendig ist.

Quelle: UD/cp
 

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