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28.10.2019

Verkehrswende

Schaeffler: Schlüsselkomponenten für die Brennstoffzelle

Die unregelmäßige Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien erfordert neue Energieträger und Stromspeicher-Technologien. Alternativen wie Wasserstoff gewinnen hier zunehmend an Bedeutung. Schaeffler hat das enorme Potential der Wasserstofftechnologie erkannt und Schlüsselkomponenten für Brennstoffzellen und Brennstoffzellen-Stacks entwickelt, sogenannte metallische Bipolarplatten.

Schaeffler: Schlüsselkomponenten für die Brennstoffzelle zoom

Dabei nutzt das Unternehmen traditionelle Kernkompetenzen in Material-, Umformungs- und Oberflächentechnologie. Es profitiert zudem von der breiten Aufstellung in den Bereichen Industrie und Automotive und ist so von der Energieerzeugung bis zur Verwendung im Fahrzeug beteiligt. „Wir wollen eine CO2-neutrale, nachhaltige und individuelle Mobilität mit Blick auf die gesamte Energiekette gestalten“, sagt Uwe Wagner, Vorstand Forschung und Entwicklung bei Schaeffler. „Mit rein batterie-elektrischen Fahrzeugen allein kann das globale CO2-Emissionsproblem nicht gelöst werden. Speziell schwere Fahrzeuge im Güterverkehr werden alternative Energiespeicher benötigen, hier bietet der Wasserstoff in Verbindung mit der Brennstoffzelle hervorragende Möglichkeiten. Auch bei Pkw sind hybride Speichersysteme, also die Kombination von Batterie plus Wasserstoff, für größere Reichweiten eine interessante Lösung.“

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Brennstoffzelle als Schlüssel nachhaltiger Mobilität

Schaeffler fokussiert sich seit längerem auf die Wertschöpfungskette von Schlüsselkomponenten für die Brennstoffzelle und nutzt dabei traditionelle Kernkompetenzen. Durch präzises Umformen und Beschichten im Dünnschicht-Bereich werden Bipolarplatten hergestellt, die zu sogenannten Stacks geschichtet den Kern eines Brennstoffzellensystems bilden. Die Brennstoffzellen-Stacks sind Energiewandler, die H₂ und O₂ zu Wasser reagieren lassen. Dabei entsteht Strom, der für den Antrieb des E-Motors im Fahrzeug genutzt werden kann. Weitere Kompetenzen, wie elektronische Steuerungen, spezielle Luftfolienlager, smarte Thermomanagementmodule oder Komponenten zur passiven Wasserstoff-Rezirkulation erweitern das Schaeffler-Portfolio für optimierte Brennstoffzellensysteme.

Schaeffler auf der Tokyo Motor Show

Unter dem Motto „Making Mobility Sustainable and Autonomous“ präsentiert Schaeffler auf der 46. Tokyo Motor Show diese ganzheitlichen Ansätze zu zukünftigen, nachhaltigen Energieketten und CO2-neutralen Mobilitätslösungen inklusive der Brennstoffzellenkompetenz der Öffentlichkeit. Darüber hinaus werden die neuen Schaeffler-Elektromotoren in diversen Leistungsklassen, die nun in die Großserienproduktion gehen, und Lösungen zur intelligenten Hinterachslenkung auf dem Messestand ausgestellt. Abgerundet wird das Spektrum durch das mit einem 90-Grad-Lenkwinkel ausgestattete Schaeffler Intelligent Corner Module, Drive-by-Wire als Schlüsseltechnologie für autonomes Fahren sowie den Schaeffler Mover als Mobilitätskonzept für urbane Räume. 

Quelle: UD/cp
 

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