24.02.2020
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20.01.2020

Politik & Gesellschaft

Verantwortunglose US-Präsidenten fördern CSR

Einen Vorteil hat das Verhalten von US-Präsident Trump vielleicht doch. Denn sitzt im Weißen Haus ein sozial eher verantwortungsloser Amtsinhaber, setzen speziell liberaler ausgerichtete Unternehmens-CEOs mehr Initiativen im Bereich CSR. Das hat eine Studie der SFSU ergeben. Wenn sich die Ansichten von CEOs mit jenen des Präsidenten decken, machen sie merklich weniger in diesem Bereich.

Verantwortunglose US-Präsidenten fördern CSR

Demokraten bremsen linke CSR

Studienleiterin Nara Jeong, Management-Professorin an der San Francisco State University (SFSU), und ihre Kollegen definieren Corporate Social Responsibility (CSR) für ihre Studie einfach als Aktivitäten, die sozial Gutes bringen und dabei über Unternehmensinteressen und gesetzliche Erfordernisse hinausgehen - beispielsweise Diversity-Initiativen oder Umweltschutz. Dafür interessieren sich vor allem liberalere CEOs. "Republikanische Präsidenten interessiert das weniger, also denken Wirtschaftsführer: 'Wir müssen mehr tun, um diese Werte zu fördern und zu schützen'", umreißt Jeong die Ergebnisse der Studie, welche die CSR-Aktivitäten von 752 CEOs in den Jahren 1994 bis 2005 untersucht hat.

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War hingegen ein Demokrat Amtsinhaber, haben gerade links-orientierte CEOs, die grundsätzlich eher CSR-Initiativen setzen, Bemühungen in diesem Bereich im Schnitt um 18 Prozent zurückgefahren. Generell scheinen sich Top-Manager weniger um CSR zu kümmern, wenn ihre politische Ausrichtung sich mit jener des Präsidenten deckt. Die Führungskräfte dürften also erwarten, dass sich dann ohnehin die Regierung um das Hochhalten jener Werte kümmert, die ihnen wichtig sind, so die Studie.

Politik macht nicht verantwortungsloser

Das Team, das die politische Ausrichtung von CEOs aufgrund von Daten zu Wahlkampfspenden abschätzte, hat sich zudem angesehen, ob die Politik CEOs auch zu besonders verantwortungslosem Verhalten wie dem Verwerfen von Emissionsstandards oder der Rücknahme von Maßnahmen zum Schutz von Minderheiten verleitet. Doch das scheint nicht der Fall zu sein. Die Forscher konnten keinen Zusammenhang zwischen solchem Verhalten und dem Verhältnis der politischen Ausrichtung von CEOs und einem Präsidenten finden.

Quelle: UD/pte
 

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