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28.10.2019

Politik & Gesellschaft

Recyclingpapier bei Kommunen und Hochschulen immer beliebter

Svenja Schulze hat Mitte Oktober im Bundesumweltministerium in Berlin die Gewinner des Papieratlas 2019 für die vorbildliche Nutzung von Recyclingpapier ausgezeichnet. Prämiert wurden die Städte Bonn, Oldenburg, Karlsruhe, Kreise Höxter und Ahrweiler sowie die Hochschule TU Kaiserslautern. Der Papieratlas 2019 zeigt eine Rekordbeteiligung und erneut gestiegene Recyclingpapierquoten.

Recyclingpapier bei Kommunen und Hochschulen immer beliebter
Alle ausgezeichneten Kommunen und Hochschulen des Papieratlas 2019 mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze

Aus dem Städtewettbewerb gehen Oldenburg als „Recyclingpapierfreundlichste Stadt“ und Karlsruhe als „Aufsteiger des Jahres“ hervor. Bonn erhielt eine Sonderauszeichnung für herausragendes Engagement seit nunmehr zehn Jahren. Beim Landkreiswettbewerb konnten sich die Kreise Höxter und Ahrweiler durchsetzen. Beide Auszeichnungen des Hochschulwettbewerbs gingen an die Technische Universität Kaiserslautern.

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Engagement für nachhaltige Nutzung von Papier

Erstmals beteiligen sich über 180 Kommunen und Hochschulen am Papieratlas. Die 102 Groß- und Mittelstädte verwenden durchschnittlich 89 Prozent Recyclingpapier mit dem Blauen Engel und stellen damit eine neue Bestmarke auf. Der Landkreiswettbewerb macht im zweiten Jahr seines Bestehens mit 36 Teilnehmern und 79 Prozent einen großen Sprung. Auch die 45 Hochschulen brechen erneut ihren Rekord und erreichen erstmals eine durchschnittliche Recyclingpapierquote von über 70 Prozent. Neben dem Papierverbrauch und den Recyclingpapierquoten bildet der Papieratlas die ökologischen Einspareffekte aller Teilnehmer ab: Durch die Nutzung von Recyclingpapier sparen sie gemeinsam rund 530 Millionen Liter Wasser und 110 Millionen Kilowattstunden Energie. 

„Das vorbildliche Engagement der Kommunen und Hochschulen für eine nachhaltige Papierbeschaffung wächst von Jahr zu Jahr. Angesichts der aktuellen Diskussionen um Klima- und Ressourcenschutz freut es uns besonders, dass wir mit dem Papieratlas ein Beispiel für konkretes Handeln setzen können“, so Ulrich Feuersinger, Sprecher der IPR.

Über den Papieratlas

Der Papieratlas wurde 2008 von der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) ins Leben gerufen, um mittels eines positiven Wettbewerbs die Verwendung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel in den Städten voranzubringen. Seit 2016 können sich Hochschulen und seit 2018 auch Landkreise an eigenen Wettbewerben beteiligen. Partner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Hochschulverband.

Quelle: UD/pm
 

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