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Unternehmenskultur

Green Pioneers: gemeinsam für eine grünere Telekom

Die Deutsche Telekom will noch nachhaltiger werden, das ist auch Teil der Konzernstrategie. Aber wie treibt man ein abstraktes Thema wie Nachhaltigkeit in einem Großkonzern voran? Gemeinsam mit besonders engagierten Mitarbeitern: In der „Green Pioneer-Community“ setzen sich rund 250 Beschäftigte aus den unterschiedlichsten Abteilungen für einen grünen „Wandel von innen“ ein.

19.08.2020

Green Pioneers: gemeinsam für eine grünere Telekom zoom
Auszeichnung der Green Pioneers durch Birgit Bohle (Vorstand Personal) und Tim Höttges (Vorstandsvorsitzender).

Von UmweltDialog

Ursprünglich im Herbst 2018 als Initiative zur Vermeidung von Plastik, Papier und Verpackungen gestartet, kristallisierte sich schnell heraus, dass die „Green Pioneers“ weiterdenken. Vorstandsvorsitzendem Tim Höttges schwebte eigentlich ein Programm vor, bei dem ökologisch interessierte und engagierte Telekom-Angestellte zentrale Ansätze zur Ressourcenschonung unterstützen können. Doch schon beim ersten virtuellen Treffen kamen Fragen zu grüner Mobilität, klimafreundlicher Energie und natürlich nachhaltigen Produkten für Kunden auf. Aus der Initiative entwickelte sich so schließlich eine „grüne“ und nachhaltig engagierte Community.

Green Pioneers Kickoff Event

Eine Besonderheit des Programms: Bei den Green Pioneers treffen Servicemitarbeiterinnen und -Mitarbeiter auf Datenanalysten, Finanzer auf Produktentwickler. Ob Auszubildender oder Führungskraft, eingesetzt in Hamburg oder auf der Schwäbischen Alb: Bei den virtuellen Treffen steht allein die persönliche Expertise im Bereich ökologische Nachhaltigkeit im Vordergrund. Das gemeinsame Engagement, welches die Green Pioneers zusätzlich zu ihrem alltäglichen Job leisten, fördert den konzernweiten Austausch und baut Silos ab.

Großes beginnt im Kleinen

Die Community organisiert sich größtenteils selbstständig, in sogenannten Hubs. Dabei gibt es lokale Hubs in ganz Deutschland, die sich klassisch zu Stammtischen treffen, um sich auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln – in Corona Zeiten eben digital. Darüber hinaus organisieren sich die Green Pioneers auch in mehr als 15 thematischen Hubs, angefangen von Telekom Bienen und Magenta Honig, über Bäume, Blühwiesen und Insektenhotels bis zu Sustainable Logistik, IoT & Events. Im „Bäume pflanzen“ Hub wird zum Beispiel kräftig aufgeforstet, ob selbst gepflanzt oder per Spende. Aktuell zählt der konzerneigenen Baumzähler schon 68.000 Bäume.

„Die schiere Größe des Konzerns spielt immer eine Rolle, wenn neue Green Pioneers hochmotiviert loslegen wollen. Die lokalen und fachlichen Hubs helfen bei der Orientierung inmitten der Themenvielfalt, so dass die Botschafter schnell einen konkreten Beitrag leisten können“, erklärt Birgit Klesper, Leiterin des Bereichs Group Corporate Responsibility. Zur zusätzlichen Unterstützung organisiert der Bereich regelmäßige Online-Schulungen zu Nachhaltigkeitsthemen für die Community.

Aktionen, die wirken

Als Vorbilder stehen die Green Pioneers vor allem für Nachhaltigkeit im täglichen Handeln, und mit ihren Aktionen haben sie schon einige Erfolge erzielt. So war eines der ersten Projekte Anfang 2019 eine bundesweite Handysammelaktion, bei der die Green Pioneers ihre Kolleginnen und Kollegen dazu animierten, mehr als 9.000 ungenutzte alte Mobiltelefone zu spenden. Erlöse aus der Aktion kamen dem Verein „One Earth-One Ocean“ zu Gute, der mit Spezialschiffen – den sogenannten Seehamstern und Seekühen – Ozeane und Flüsse vom Plastikmüll befreit. Im gleichen Halbjahr ging es mit Hilfe der Green Pioneers Einwegbechern in den Kantinen an den Kragen: Seit August 2019 gibt es an allen Telekom Standorten Re-Cup Becher.

Außerdem setzt sich die Community für mehr Artenvielfalt ein: An mehr als zehn Telekom Standorten sind bereits vernetzte Bienenstöcke aufgestellt. Dank IoT-Technik wissen die betreuenden Hobbyimker immer aus dem Netzwerk, ob es den Bienen gut geht und wann es Zeit für die Honigernte ist. Und dann heißt es „Handmade meets Hightech“: Um Abfüllung und Etikettierung kümmern sich die Freizeitimker nämlich selbst. Der Magenta-Honig wird im lovemagenta Store verkauft, die Erlöse fließen in Aufforstungsprogramme. Damit auch die wilden Verwandten der Honigbiene etwas von dem Projekt haben, stellten die Green Pioneers an vielen Standorten Insektenhotels auf und legten Blühstreifen statt englischem Rasen an.

Ein Bienenhaus der Deutschen Telekomzoom
Telekom Magenta Honigzoom

Die Community gibt aber auch praktische Tipps, die direkt umsetzbar sind. So „googlen“ viele Mitarbeitende der Deutschen Telekom nicht mehr, sie nutzen Ecosia – eine nachhaltige Suchmaschine, die Bäume pflanzt. „Mit den ‚Green Pioneers‘ hat sich eine interne Initiative gebildet, die sich für nachhaltiges Handeln im Alltag einsetzt. Da entsteht eine kraftvolle Welle aus Begeisterung und Engagement für eine grünere Telekom“, sagt Personal Vorständin Birgit Bohle. Das Engagement wird auch von den Kolleginnen und Kollegen honoriert: Bestes Beispiel ist der Sieg beim internen Ideen-Wettbewerb „Lead2Win2“ in der Kategorie Verantwortung.

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Engagement während Corona: Aus analog wird digital

Auch dank des positiven Feedbacks standen eigentlich schon die nächsten Aktionen an: Ein Barcamp und eine Radfahr-Challenge waren vor Corona geplant. Kurzerhand schwenkten die Green Pioneers um: Aus „Mit dem Rad zur Arbeit“ wurde die „radelnde Mittagspause“, um Bewegung trotz Homeoffice zu fördern; statt Kleidertauschparties gab es „Info Tausch Meetings“ per WebEx Konferenz. Anstelle analoger Aktionen am Weltumwelttag, machten die Green Pioneers die ganze erste Juniwoche zu einer grünen Themenwoche. Mit dem Konzernprogramm „we care for our planet“ und der Telekom internen Lernplattform „Learning from Experts“, wurden an vier Tagen über 30 WebEx Sessions zu nachhaltigen Themen angeboten: Von Nachhaltigkeit in der Telekommunikation, oder CO2 Reduktion entlang der Wertschöpfungskette, bis „Keine Angst vor Hornissen“ und „Schokolade naschen und die Welt retten“ war das Angebot vielfältig.

Die Resonanz innerhalb der Mitarbeitenden und den rund 800 Teilnehmenden war durchweg positiv. Grund genug für die Green Pioneers auch zukünftig regelmäßig grüne Themensessions anzubieten. Ein Sessionkalender, welcher allen Mitarbeitenden die Gelegenheit gibt an den Sessions teilzunehmen, ist schon in der Ausarbeitung. Die Planung von Aktionen mit Präsenz läuft auch langsam wieder an: Hier nehmen sich die Green Pioneers die europäische Nachhaltigkeitswoche, welche vom 20.September – 26. September 2020 stattfindet, zum Anlass, um mit vielen kleinen Aktionen bundesweit, lokal vor Ort den Wandel von Innen weiter voran zu treiben. Ganz nach dem Motto: „gemeinsam für ein besseres Morgen“.

Quelle: UmweltDialog
 

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