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Personalmanagement

Intrapreneurs motivieren Mitarbeiter und Märkte

Yunus Social Business hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos eine internationale Forschungsstudie über Social Intrapreneurship (SI) veröffentlicht. In der neunmonatigen Studie wurden mehr als 50 weltweit tätige Führungskräfte und Social Intrapreneurs von multinationalen Großunternehmen wie IKEA, Morgan Stanley, BASF, Renault, Novartis, Allianz und SAP befragt.

29.01.2020

Intrapreneurs motivieren Mitarbeiter und Märkte

In „Business as Unusual: How Social Intrapreneurs Can Turn Companies into a Force for Good“ wird festgestellt, dass SI nicht nur wichtige gesellschaftliche Probleme angeht, sondern auch intern Mitarbeiter motiviert und die Mitarbeiterqualifikation verbessert (77 Prozent), die Innovationskraft erhöht (50 Prozent) und als Katalysator für eine positive Unternehmenstransformation fungiert (61 Prozent).

„Die Privatwirtschaft muss mehr tun, wenn der Planet die Chance haben soll, die Ziele der UN für nachhaltige Entwicklung bis 2030 zu erreichen“, so Saskia Bruysten, CEO und Mitbegründerin von Yunus Social Business. „Vor zehn Jahren hatten die CEOs noch nicht verstanden, welche Rolle Unternehmen in der existenziellen Krise spielen, mit der unsere Welt konfrontiert ist. Zum Glück tun die meisten von ihnen es jetzt, und wir hoffen, dass Führungskräfte unseren Bericht nutzen können, um von Ankündigungen zu konkreten Maßnahmen überzugehen. Im SI-Leitfaden unseres Berichts finden sie praktische Tools, die sie benötigen, um die größten Herausforderungen der Welt mithilfe von Social Intrapreneurship zu bewältigen und dabei die Möglichkeiten ihres eigenes Kerngeschäfts zu nutzen.“

Die forensische Arbeit beim Identifizieren und Finden von Social Intrapreneurs förderte ein Ökosystem von fast 200 verschiedenen Teilnehmenden zu Tage.

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Weitere wichtige Erkenntnisse der Studie:

  • SI-Initiativen verbessern die Mitarbeiterbindung, die Zufriedenheit und die Qualifikation der Mitarbeiter sowie die Attraktivität als Arbeitgeber (77 Prozent). SI kann als Human Resource-Geheimwaffe eingesetzt werden. In einem stark umkämpften Beschäftigungsumfeld hat die Gewinnung und Bindung von Spitzenkräften, insbesondere in Bezug auf die sinnorientierten Millennials, eine hohe Priorität für Unternehmen.

  • 76 Prozent der Befragten, bei denen die Führungsebene in einer Phase der Initiative beteiligt war, bezeichneten dies als einen wichtigen Erfolgsfaktor für ihre SI-Initiative. Führungskräfte und wichtige Entscheidungsträger müssen sich der drängendsten sozialen und ökologischen Probleme bewusst sein, die sich auf ihre Wertschöpfungskette auswirken.

  • Strategische Ausrichtung: 90 Prozent der Initiativen, an denen sich die Führungsebene beteiligte, waren am Kerngeschäft des Unternehmens ausgerichtet. Die Initiativen, die es am schwersten hatten, Aufmerksamkeit von der Führungsebene zu erhalten, waren diejenigen, die hauptsächlich als innovative CSR-Initiativen (Corporate Social Responsibility) gestartet wurden.

  • Die Messung und Bewertung der Auswirkungen von SI-Initiativen ist von entscheidender Bedeutung, um die Vorteile für Unternehmen und Gesellschaft vollständig beurteilen zu können.

  • Die Macht eines sinnstiftenden Ziels: Erfolgreiches Social Intrapreneurship beginnt mit intrinsischer Motivation – 59 Prouent der befragten Intrapreneurs gaben an, dass sie von der expliziten Stellungnahme ihres Unternehmens zu Zielen und Werten inspiriert wurden.

„Eine unserer überraschendsten Erkenntnisse war, dass das größte Hindernis bei der Umsetzung einer sozialen Initiative interne Hürden sind“, so Bruysten mit der Anmerkung, dass 84 Prozent der Befragten angaben, dass interne Hindernisse eine größere Herausforderung seien als externe. „Ein Studienteilnehmer fasste die internen Hindernisse treffend zusammen, indem er sie als das ‚Immunsystem des Unternehmens, das alles angreift, was nicht nach Gewinnmaximierung aussieht‘ bezeichnet hat. Das bedeutet zum Beispiel, dass es für Social Intrapreneurs schwieriger ist, interne Beteiligung und notwendige Ressourcen zu erhalten, als Medikamente oder sauberes Trinkwasser für die ländlichen Gebiete Afrikas bereitzustellen. CEOs, die SIs nicht nutzen, lassen sich enorme Chancen entgehen.“

Quelle: UD/pm
 

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