18.03.2019

10.01.2019

Initiativen

Österreichischer Rat für Nachhaltige Entwicklung nimmt Arbeit auf

Das Österreichische Zentrum für Nachhaltigkeit hat im Sommer 2018 den Österreichischen Rat für Nachhaltige Entwicklung gegründet. Ab sofort steht das international vernetzte Beratungsgremium öffentlichen Einrichtungen von kommunaler bis zur Bundesebene sowie Unternehmen und Organisationen zur Verfügung, um diese bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen.

Österreichischer Rat für Nachhaltige Entwicklung nimmt Arbeit auf zoom
Dr. Christoph Müller und Dr. Markus Bürger vom Österreichischen Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Damit erhält Österreich nun eine Einrichtung, die in ähnlicher Form bereits in anderen Ländern etabliert worden ist. Die Arbeit des Rates knüpft dabei an die "UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" mit den 17 Sustainable Development Goals an. Als unabhängige Organisation setzt sich der Österreichische Rat für Nachhaltige Entwicklung mit 28 Entscheidungsträgern und führenden Experten dafür ein, Maßnahmen zu beschleunigen, die den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen, nämlich wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit sicherzustellen. Die Ratsmitglieder stammen aus unterschiedlichen Bereichen wie Wirtschaft, Umwelt, Soziales, Zivilgesellschaft, Junge Generationen, Politik und Wissenschaft.

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UN-Klimakonferenz zeigt Notwendigkeit der Zusammenarbeit 

Bei der UN-Klimakonferenz im polnischen Katowice zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens ist der dringliche Bedarf zu handeln und verbindliche Ziele zu setzen erneut deutlich geworden. Vor diesem Hintergrund versteht sich der Rat für Nachhaltige Entwicklung als Treiber und Multiplikator für Nachhaltigkeitsinitiativen, als Informationsplattform sowie als starkes Sprachrohr für Nachhaltigkeit.

Die Gründung des Rates ist eine Initiative des Österreichischen Zentrums für Nachhaltigkeit und seines Vorsitzenden Markus Bürger sowie des ehemaligen Umweltattachés in Brüssel, Christoph Müller. "Unternehmen und Organisationen sind entscheidende Treiber bei der Umsetzung der UN-Agenda 2030. Wir setzen auf starke Partnerschaften zur Bündelung der Kräfte und pflegen einen engen Dialog mit Wissenschaft und Politik", so Bürger. "Der Griff in den Werkzeugkasten der Vergangenheit wird nicht ausreichen, um Nachhaltigkeits- und Klimaziele zu erreichen. Daher bieten wir profundes Know-how und Projekte an, um diese Ziele zu unterstützen", ergänzt Müller. Markus Bürger übernimmt die Funktion des Generalsekretärs im Österreichischen Rat für Nachhaltige Entwicklung, Christoph Müller wird als sein Stellvertreter fungieren.

Wirkung des Rates über die Ländergrenzen hinaus

Der Rat initiiert mit seinen Partnerorganisationen nationale und internationale Projekte und Kampagnen, um den Standort Österreich zu fördern und einen Beitrag zu globalen und internationalen Transformationsprozessen zu leisten. Im Vorfeld wurde bereits eine Umfrage zur Analyse nachhaltiger Entwicklung am Standort Österreich gestartet und die Arbeiten für den ersten "Commitment Report" der Top 100 Unternehmen in Österreich zur UN-Agenda "2030 für nachhaltige Entwicklung" wurden vorbereitet. Im ersten Quartal 2019 wird der Rat weiters in seiner ersten Sitzung das Arbeitsprogramm und die vordringlichsten Themen besprechen. "Österreich leistet bereits einiges zum Thema Nachhaltigkeit, gleichzeitig besteht aber noch viel Potential und Luft nach oben. Wir richten den Blick auf das ,Big Picture' und messen uns an dem, was notwendig ist, und nicht an dem, was bereits umgesetzt wurde", so Bürger abschließend.

Alle Mitglieder des Rates mit Foto finden Sie hier.

Quelle: UD/pte
 

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