11.11.2019
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18.07.2019

Reporting

Tetra Pak veröffentlicht 21. Nachhaltigkeitsbericht

Tetra Pak hat im Juni seinen Sustainability Report 2019 online veröffentlicht und kann damit 21 Jahre Berichterstattung zum Thema Nachhaltigkeit verzeichnen. Darin informiert das Unternehmen über seine Aktionen, Investitionen und Ziele in puncto Nachhaltigkeit.

Tetra Pak veröffentlicht 21. Nachhaltigkeitsbericht

In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich der Ansatz des Unternehmens hinsichtlich der Berichterstattung über Nachhaltigkeitsthemen erheblich weiterentwickelt: Lag der Fokus des ersten Berichts 1999 noch auf ökologischen Verpflichtungen und Maßnahmen, ging es danach immer mehr um die Bewertung aller Unternehmensbereiche und deren Auswirkungen sowie um gesellschaftliche Verantwortung und Zusammenarbeit mit Lieferanten. 

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Tetra Pak führt unterschiedliche Selbstbewertungen durch, um die Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) zu erfüllen. Um sicherzustellen, dass Tetra Pak auf diesem Gebiet die größtmögliche Wirkung erzielt, unterstützt das Unternehmen außerdem die „Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen“ (United Nation’s Sustainable Development Goals, kurz SDGs) mittels eines Prozesses, der sich „Wesentlichkeitsbewertung“ (Materiality Assessment) nennt.

Der diesjährige Nachhaltigkeitsbericht hebt folgende Themen besonders hervor: 

  • Tetra Paks nachhaltige Strategie bzgl. des Verpackungsportfolios und Investitionen in Höhe von 80 Millionen Euro für die Entwicklung von Papiertrinkhalmen, Verschlusskappen und von anderen Lösungen, die Kunststofftrinkhalme auf Basis fossiler Brennstoffe bis 2021 ersetzen sollen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es bereits rund 47 Millionen Tetra Pak-Verpackungen aus nachhaltigen Materialien. In den nächsten drei Jahren sollen mehr als 500 Millionen bio-basierte Verschlüsse auf den Markt kommen.
  • ­Der aktuelle Stand des Unternehmensziels zur Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2020. Seit 2010 wurden insgesamt zehn Millionen Tonnen CO2 entlang der Wertschöpfungskette eingespart.
  • ­Das Engagement von Tetra Pak für die Initiative „New Plastics Economy” der Ellen MacArthur Stiftung.
  • ­Recycling-Partnerschaften mit Unternehmen wie Veolia, um die Zusammenarbeit auszubauen und das weltweite Recycling von Getränkekartons zu beschleunigen. Seit 2012 hat Tetra Pak 20 Millionen Euro in die Unterstützung von Sammel- und Recyclinginfrastrukturen investiert. Darüber hinaus wurden im Unternehmen 45 neue Positionen geschaffen, mittels derer das Sammeln und Recyceln von Kartons weltweit unterstützt werden soll. In Deutschland liegt die Recyclingrate für gebrauchte Getränkekartons heute bei 77,7 Prozent und in Österreich bei 34 Prozent. In der Schweiz, wo die Sammlung und das Recycling von gebrauchten Getränkekartons noch nicht gesetzlich geregelt ist, wurden über freiwillige Maßnahmen von Industrie, Handel und Gemeinden 870 Tonnen recycelt. Tetra Pak beabsichtigt, seine Arbeit in Zukunft noch weiter auszubauen. Ein Beispiel ist die Plattform ACE EXTR:ACT, die 2018 als marktspezifische Initiative gestartet wurde.

Weniger CO2-Emissionen

Darüber hinaus haben voneinander unabhängige Öko-Studien, die 2018 in Europa durchgeführt wurden, gezeigt, dass Karton fast dreimal weniger CO2-Emissionen verursacht als Kunststoff. Das beweist, dass Karton in den meisten Fällen die CO2-emissionsärmste Verpackungslösung ist. Im Durchschnitt enthalten 200 Milliliter Tetra Pak-Getränkekartons sechsmal weniger Plastik als eine entsprechende Plastikflasche

„Während meiner 20 Jahre bei Tetra Pak stand Nachhaltigkeit immer im Mittelpunkt unseres Versprechens, Lebensmittel, Menschen und die Zukunft zu schützen“, sagte Mario Abreu, Vice President of Sustainability bei Tetra Pak. „Mit der jährlichen Berichterstattung richten wir intern wie extern unseren Fokus auf unsere Nahhaltigkeitsverpflichtungen. Wir haben dabei viel gelernt – gerade hinsichtlich der Bedeutung von Partnerschaften, einer Poltik der kleinen Schritte und vollständiger Transparenz.“

Den Tetra Pak Sustainability Report 2019 können Sie sich hier herunterladen.

Quelle: UD/cp
 

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