Grüne Telematik senkt Treibstoffkosten um zehn Prozent
Obwohl sich die Emissionen von Neuwagen in den letzten zehn Jahren um 13 Prozent verringert haben, gibt es noch genügend alte Modelle, die nach wie vor zu viele Treibhausgase produzieren. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, gewinnt die "grüne Telematik" zunehmend das Interesse von Flottenbetreibern und Privatverbrauchern. Sowohl die Treibstoffkosten als auch die schädlichen Emissionen könnten um rund zehn Prozent gesenkt, selbst alte Autos nachgerüstet werden.
Die Prognosen für diesen Branchenzweig sind entsprechend positiv. Der Sektor wird von derzeit 80 Mio. US-Dollar im Jahr 2008 auf 700 Mio. US-Dollar im Jahr 2015 und damit durchschnittlich um 36,0 Prozent pro Jahr ansteigen. Hauptgrund ist der wachsende Druck auf die Flottenbetreiber, sich ein grüneres Image zuzulegen und ihren CO2-Ausstoß zu verringern. "Ein zentrales Argument für grüne Telematik in kommerziellen Fahrzeugflotten ist die höhere Rentabilität angesichts der schwankenden Ölpreise. Außerdem lassen sich die angestrebten Ziele mit dieser Lösung am kostengünstigsten erreichen", erläutert Elamvaluthi.
Ein Hindernis für die Anbieter grüner Telematik ergibt sich aus der noch relativ geringen Bekanntheit ihrer Systeme und Dienstleistungen. "Hier ist noch einiges an Marketingarbeit nötig. Zu diesem Zweck wäre eine Kooperation von Navigationsgeräteherstellern, Versicherungsunternehmen, Telematikanbietern und Flottenbetreibern sinnvoll. Bei einer entsprechenden Kampagne sollten vor allem die augenfälligen Vorteile der grünen Telematik - nämlich Kosten- und Kraftstoffeffizienz sowie Reduktion der schädlichen Treibhausgase - betont werden", so Elamvaluthi abschließend.
Kontakt
Impressum
RSS
English Version



Drucken 
Senden
Leserbrief









